DRGSystemDeutschland

S83.1-Luxation des Kniegelenkes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Sonstige Verletzungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Articulatio tibiofibularis

Subkodes6

S83.10Nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
S83.11Luxation der proximalen Tibia nach anteriorMorbi-RSA’25
S83.12Luxation der proximalen Tibia nach posteriorMorbi-RSA’25
S83.13Luxation der proximalen Tibia nach medialMorbi-RSA’25
S83.14Luxation der proximalen Tibia nach lateralMorbi-RSA’25
S83.18SonstigeMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2370 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 46, der Frauen ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–2,0
1 bis unter 5 Jahre1010,20 %2,0
5 bis unter 10 Jahre000–2,0
10 bis unter 15 Jahre5231,0 %9,5
15 bis unter 18 Jahre231854,7 %9,8
18 bis unter 20 Jahre181353,7 %6,8
20 bis unter 25 Jahre242134,9 %6,5
25 bis unter 30 Jahre3918218,0 %7,1
30 bis unter 35 Jahre281995,7 %8,4
35 bis unter 40 Jahre2313104,7 %10,3
40 bis unter 45 Jahre2918115,9 %10,0
45 bis unter 50 Jahre2615115,3 %11,2
50 bis unter 55 Jahre2712155,5 %13,7
55 bis unter 60 Jahre57233412 %14,1
60 bis unter 65 Jahre4724239,6 %14,0
65 bis unter 70 Jahre3615217,4 %16,8
70 bis unter 75 Jahre2410144,9 %17,7
75 bis unter 80 Jahre3012186,1 %14,6
80 bis unter 85 Jahre2910195,9 %15,7
85 bis unter 90 Jahre162143,3 %21,5
90 bis unter 95 Jahre4130,82 %11,1
ab 95 Jahren2110,41 %17,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

45.523 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 36 %

  • Chirurgie36 %16.570
  • Orthopädie32 %14.757
  • Unfallchirurgie28 %12.927
  • Pädiatrie0,81 %367
  • Kinderchirurgie0,76 %347
  • Übrige 14 Abteilungen1,2 %555
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin0,62 %283
  • Sonstige Fachabteilung0,29 %134
  • Geriatrie0,20 %93
  • Intensivmedizin0,029 %13
  • Nuklearmedizin0,015 %7
  • Neurochirurgie0,013 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %5
  • Gefäßchirurgie0,007 %3
  • Neurologie0,007 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,004 %2
  • Kardiologie0,004 %2
  • Plastische Chirurgie0,004 %2
  • Nephrologie0,002 %1
  • Pneumologie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation des Kniegelenkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte