S61.- Offene Wunde des Handgelenkes und der Hand

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Offene Wunde des Handgelenkes und der Hand o.n.A.

Offene Wunde mit Verbindung zu einer Fraktur oder einer Luxation

Kodierhinweis:

Benutze zusätzlich T89.0-, um das Vorliegen von Komplikationen wie Fremdkörper, Infektion oder verzögerte Heilung und Behandlung anzuzeigen.

Exklusive:

Traumatische Amputation an Handgelenk und Hand S68.-

Subkodes5

S61.0 Offene Wunde eines oder mehrerer Finger ohne Schädigung des NagelsMorbi-RSA
S61.1 Offene Wunde eines oder mehrerer Finger mit Schädigung des NagelsMorbi-RSA
S61.7 Multiple offene Wunden des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA
S61.8- Offene Wunde sonstiger Teile des Handgelenkes und der HandAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S61.9 Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

5.881 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 26 % Unfallchirurgie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter S61.-.

Rang 411 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,034 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 39 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2818100,48 %1,8
1 bis unter 5 Jahre3962631336,7 %1,9
5 bis unter 10 Jahre2921881045,0 %2,0
10 bis unter 15 Jahre241166754,1 %2,6
15 bis unter 18 Jahre201147543,4 %2,3
18 bis unter 20 Jahre148109392,5 %2,5
20 bis unter 25 Jahre4443081367,5 %2,6
25 bis unter 30 Jahre4092851247,0 %2,5
30 bis unter 35 Jahre4333301037,4 %2,8
35 bis unter 40 Jahre3912741176,6 %3,1
40 bis unter 45 Jahre3472461015,9 %2,7
45 bis unter 50 Jahre3372191185,7 %3,1
50 bis unter 55 Jahre3722521206,3 %3,5
55 bis unter 60 Jahre4713351368,0 %3,3
60 bis unter 65 Jahre3642511136,2 %3,5
65 bis unter 70 Jahre263184794,5 %4,3
70 bis unter 75 Jahre189128613,2 %3,5
75 bis unter 80 Jahre161103582,7 %3,7
80 bis unter 85 Jahre212131813,6 %4,9
85 bis unter 90 Jahre12466582,1 %5,1
90 bis unter 95 Jahre4628180,78 %4,9
ab 95 Jahren12390,20 %4,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 5,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

5.881 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 26 %

  • Unfallchirurgie26 %1.541
  • Plastische Chirurgie26 %1.510
  • Chirurgie26 %1.509
  • Kinderchirurgie8,8 %515
  • Orthopädie7,7 %455
  • Übrige 18 Abteilungen6,0 %351
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie3,8 %226
  • Innere Medizin0,97 %57
  • Intensivmedizin0,43 %25
  • Sonstige Fachabteilung0,20 %12
  • Kardiologie0,12 %7
  • Gefäßchirurgie0,068 %4
  • Geriatrie0,051 %3
  • Augenheilkunde0,034 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,034 %2
  • Gastroenterologie0,034 %2
  • Neonatologie0,034 %2
  • Neurologie0,034 %2
  • Pneumologie0,034 %2
  • Geburtshilfe0,017 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,017 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,017 %1
  • Kinderkardiologie0,017 %1
  • Nephrologie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde des Handgelenkes und der Hand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte