S23.- Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern im Bereich des Thorax

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S21.84!-S21.89! zusammen mit S23.0-S23.2, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Luxation zu verschlüsseln.

Eine Verletzung des thorakalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S24.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen von Brustwirbelfrakturen bei einer Luxation ist zusätzlich mit S22.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Brustwirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Exklusive:

Luxation, Verstauchung und Zerrung des Sternoklavikulargelenkes S43.2 S43.6

Ruptur oder Verlagerung (nichttraumatisch) einer thorakalen Bandscheibe M51.-

Verstauchung und Zerrung von Muskeln und Sehnen in Brusthöhe S29.0

Subkodes6

S23.0 Traumatische Ruptur einer thorakalen BandscheibeMorbi-RSA
S23.1- Luxation eines BrustwirbelsAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S23.2 Luxation sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des ThoraxMorbi-RSA
S23.3 Verstauchung und Zerrung der BrustwirbelsäuleMorbi-RSA
S23.4 Verstauchung und Zerrung der Rippen und des SternumsMorbi-RSA
S23.5 Verstauchung und Zerrung sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des ThoraxMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

289 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 38 % Chirurgie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter S23.-.

Rang 1076 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 44, der Frauen ab etwa 56 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre141134,8 %1,4
10 bis unter 15 Jahre2211117,6 %2,7
15 bis unter 18 Jahre13494,5 %1,4
18 bis unter 20 Jahre7432,4 %1,6
20 bis unter 25 Jahre17985,9 %1,5
25 bis unter 30 Jahre15965,2 %2,1
30 bis unter 35 Jahre16975,5 %1,9
35 bis unter 40 Jahre15965,2 %1,6
40 bis unter 45 Jahre171345,9 %2,4
45 bis unter 50 Jahre12844,2 %2,4
50 bis unter 55 Jahre13854,5 %1,9
55 bis unter 60 Jahre17895,9 %4,2
60 bis unter 65 Jahre11473,8 %3,1
65 bis unter 70 Jahre131034,5 %7,1
70 bis unter 75 Jahre16885,5 %7,1
75 bis unter 80 Jahre211477,3 %4,9
80 bis unter 85 Jahre208126,9 %11,7
85 bis unter 90 Jahre214177,3 %10,9
90 bis unter 95 Jahre7342,4 %4,6
ab 95 Jahren2020,69 %4,0

Behandelnde Fachabteilung

289 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 38 %

  • Chirurgie38 %109
  • Unfallchirurgie32 %93
  • Orthopädie11 %33
  • Kinderchirurgie4,8 %14
  • Pädiatrie4,8 %14
  • Übrige 7 Abteilungen9,0 %26
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,8 %8
  • Neurochirurgie2,1 %6
  • Geriatrie1,4 %4
  • Intensivmedizin1,4 %4
  • Urologie0,69 %2
  • Kardiologie0,35 %1
  • Pneumologie0,35 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern im Bereich des Thorax

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte