DRGSystemDeutschland

S14.1-Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Sonstige zervikale oder thorakale Rückenmarkläsion / Vollständige Quadriplegie / Andere Motoneuronenerkrankungen / Spätfolgen traumatischer Rückenmarkläsionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Verschlüssele auch die funktionale Höhe einer Verletzung des zervikalen Rückenmarks S14.7-

Subkodes4

S14.10Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
S14.11Komplette Querschnittverletzung des zervikalen RückenmarkesMorbi-RSA’25
S14.12Zentrale Halsmarkverletzung (inkomplette Querschnittverletzung)Morbi-RSA’25
S14.13Sonstige inkomplette Querschnittverletzungen des zervikalen RückenmarkesMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1812 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 64, der Frauen ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2200,23 %308,0
5 bis unter 10 Jahre000–28,0
10 bis unter 15 Jahre1100,12 %59,8
15 bis unter 18 Jahre111011,3 %149,0
18 bis unter 20 Jahre9721,0 %185,9
20 bis unter 25 Jahre262333,0 %108,5
25 bis unter 30 Jahre262333,0 %116,3
30 bis unter 35 Jahre242222,8 %108,5
35 bis unter 40 Jahre262423,0 %120,0
40 bis unter 45 Jahre362974,2 %73,6
45 bis unter 50 Jahre342953,9 %112,0
50 bis unter 55 Jahre312743,6 %96,8
55 bis unter 60 Jahre817299,4 %105,8
60 bis unter 65 Jahre92771511 %89,4
65 bis unter 70 Jahre98712711 %89,0
70 bis unter 75 Jahre108783012 %70,1
75 bis unter 80 Jahre90603010 %60,3
80 bis unter 85 Jahre100514912 %52,0
85 bis unter 90 Jahre5644126,5 %37,7
90 bis unter 95 Jahre141131,6 %33,0
ab 95 Jahren000–7,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 37,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre) und ⌀ 105,8 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

1.370 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Sonstige Fachabteilung, hat 20 %

  • Sonstige Fachabteilung20 %272
  • Neurochirurgie19 %255
  • Neurologie18 %245
  • Unfallchirurgie12 %164
  • Orthopädie11 %152
  • Übrige 8 Abteilungen21 %282
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie11 %151
  • Intensivmedizin4,9 %67
  • Plastische Chirurgie1,7 %23
  • Innere Medizin1,1 %15
  • Pädiatrie0,88 %12
  • Geriatrie0,73 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,15 %2
  • Kardiologie0,15 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte