S13.1- Luxation eines Halswirbels

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige und n.n.bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes9

S13.10 Höhe nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S13.11 Luxation von Halswirbeln: C1/C2Morbi-RSA
S13.12 Luxation von Halswirbeln: C2/C3Morbi-RSA
S13.13 Luxation von Halswirbeln: C3/C4Morbi-RSA
S13.14 Luxation von Halswirbeln: C4/C5Morbi-RSA
S13.15 Luxation von Halswirbeln: C5/C6Morbi-RSA
S13.16 Luxation von Halswirbeln: C6/C7Morbi-RSA
S13.17 Luxation von Halswirbeln: C7/T1Morbi-RSA
S13.18 Luxation von Halswirbeln: SonstigeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

309 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 40 % Unfallchirurgie’22

Rang 2842 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre5231,6 %4,0
5 bis unter 10 Jahre5231,6 %10,6
10 bis unter 15 Jahre11563,6 %5,5
15 bis unter 18 Jahre1100,32 %3,0
18 bis unter 20 Jahre3210,97 %1,0
20 bis unter 25 Jahre10913,2 %12,5
25 bis unter 30 Jahre12933,9 %7,1
30 bis unter 35 Jahre10823,2 %18,9
35 bis unter 40 Jahre10553,2 %4,3
40 bis unter 45 Jahre10553,2 %9,3
45 bis unter 50 Jahre13674,2 %7,7
50 bis unter 55 Jahre161155,2 %13,6
55 bis unter 60 Jahre15874,9 %12,1
60 bis unter 65 Jahre2212107,1 %19,3
65 bis unter 70 Jahre141134,5 %18,1
70 bis unter 75 Jahre241597,8 %18,0
75 bis unter 80 Jahre34231111 %16,4
80 bis unter 85 Jahre44271714 %13,9
85 bis unter 90 Jahre37241312 %13,9
90 bis unter 95 Jahre7342,3 %14,0
ab 95 Jahren6151,9 %2,5

Behandelnde Fachabteilung

9.423 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (40 % und 34 %)

  • Unfallchirurgie40 %3.783
  • Chirurgie34 %3.224
  • Orthopädie11 %1.073
  • Pädiatrie3,8 %358
  • Neurochirurgie2,7 %253
  • Übrige 18 Abteilungen7,8 %732
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie2,1 %199
  • Innere Medizin2,0 %189
  • Intensivmedizin1,0 %98
  • Sonstige Fachabteilung0,83 %78
  • Neurologie0,72 %68
  • Geriatrie0,40 %38
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %24
  • Kardiologie0,13 %12
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,074 %7
  • Gastroenterologie0,042 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,042 %4
  • Geburtshilfe0,021 %2
  • Nephrologie0,021 %2
  • Pneumologie0,021 %2
  • Urologie0,021 %2
  • Gefäßchirurgie0,011 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,011 %1
  • Kinderkardiologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S13.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation eines Halswirbels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte