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S13.-Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern in Halshöhe

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S11.84!-S11.89! zusammen mit S13.0-S13.3, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Luxation zu verschlüsseln.

Eine Verletzung des zervikalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S14.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen von Halswirbelfrakturen bei einer Luxation ist zusätzlich mit S12.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Halswirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Exklusive:

Ruptur oder Verlagerung (nichttraumatisch) einer zervikalen Bandscheibe M50.-

Verstauchung und Zerrung von Muskeln und Sehnen in Halshöhe S16

Subkodes7

S13.0Traumatische Ruptur einer zervikalen BandscheibeMorbi-RSA25
S13.1-Luxation eines HalswirbelsMorbi-RSA25Ambulant 4-stellig
S13.2Luxation sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile im Bereich des HalsesMorbi-RSA25
S13.3Multiple Luxationen im Bereich des HalsesMorbi-RSA25
S13.4Verstauchung und Zerrung der HalswirbelsäuleMorbi-RSA25
S13.5Verstauchung und Zerrung in der SchilddrüsenregionMorbi-RSA25
S13.6Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des HalsesMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter S13.-.

Rang 364 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,043 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 36 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12750,15 %1,6
1 bis unter 5 Jahre11365481,5 %1,5
5 bis unter 10 Jahre2501351153,2 %1,6
10 bis unter 15 Jahre3751562194,8 %1,8
15 bis unter 18 Jahre4031892145,2 %1,5
18 bis unter 20 Jahre5002582426,4 %1,4
20 bis unter 25 Jahre96445750712 %1,4
25 bis unter 30 Jahre6463492978,3 %1,6
30 bis unter 35 Jahre5492562937,1 %1,7
35 bis unter 40 Jahre5702972737,3 %1,6
40 bis unter 45 Jahre4572482095,9 %2,3
45 bis unter 50 Jahre4272341935,5 %2,5
50 bis unter 55 Jahre4332072265,6 %2,3
55 bis unter 60 Jahre4622332295,9 %2,5
60 bis unter 65 Jahre3962441525,1 %3,8
65 bis unter 70 Jahre235143923,0 %4,3
70 bis unter 75 Jahre2161151012,8 %4,5
75 bis unter 80 Jahre182101812,3 %7,2
80 bis unter 85 Jahre2871551323,7 %8,4
85 bis unter 90 Jahre207901172,7 %7,3
90 bis unter 95 Jahre8941481,1 %6,2
ab 95 Jahren13670,17 %5,4

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,4 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 8,4 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

8.658 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 37 %

  • Unfallchirurgie37 %3.208
  • Chirurgie35 %3.046
  • Orthopädie12 %1.015
  • Pädiatrie4,1 %358
  • Neurochirurgie3,5 %302
  • Übrige 15 Abteilungen8,4 %729
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,4 %207
  • Kinderchirurgie2,1 %185
  • Sonstige Fachabteilung0,96 %83
  • Neurologie0,95 %82
  • Intensivmedizin0,83 %72
  • Geriatrie0,45 %39
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,37 %32
  • Kardiologie0,14 %12
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,069 %6
  • Gastroenterologie0,046 %4
  • Geburtshilfe0,023 %2
  • Urologie0,023 %2
  • Kinderkardiologie0,012 %1
  • Plastische Chirurgie0,012 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern in Halshöhe

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte