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S12.-Fraktur im Bereich des Halses

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Zervikal: Dornfortsatz

Zervikal: Querfortsatz

Zervikal: Wirbel

Zervikal: Wirbelbogen

Zervikal: Wirbelsäule

Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S11.84!-S11.89! zusammen mit S12.-, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Fraktur zu verschlüsseln.

▸ noch 4 Angaben
Kodierhinweis:

Benutze die zusätzliche Schlüsselnummer M96.6, um anzugeben, dass die Fraktur beim Einsetzen oder Entfernen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte aufgetreten ist.

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus Z96.6-, um anzugeben, dass es sich um eine Fraktur bei bereits vorhandenem orthopädischen Gelenkimplantat handelt.

Eine Verletzung des zervikalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S14.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen einer Luxation bei einer Halswirbelfraktur ist zusätzlich mit S13.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Halswirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Subkodes6

S12.0Fraktur des 1. HalswirbelsMorbi-RSA25
S12.1Fraktur des 2. HalswirbelsMorbi-RSA25
S12.2-Fraktur eines sonstigen näher bezeichneten HalswirbelsMorbi-RSA25Ambulant 4-stellig
S12.7Multiple Frakturen der HalswirbelsäuleMorbi-RSA25
S12.8Fraktur sonstiger Teile im Bereich des HalsesMorbi-RSA25
S12.9Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter S12.-.

Rang 255 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,074 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 77, der Frauen ab etwa 84 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,008 %
1 bis unter 5 Jahre8440,060 %4,6
5 bis unter 10 Jahre12930,090 %3,3
10 bis unter 15 Jahre2615110,20 %4,6
15 bis unter 18 Jahre5846120,44 %6,8
18 bis unter 20 Jahre6749180,50 %6,1
20 bis unter 25 Jahre167121461,3 %6,4
25 bis unter 30 Jahre152113391,1 %6,3
30 bis unter 35 Jahre177141361,3 %6,4
35 bis unter 40 Jahre175135401,3 %6,3
40 bis unter 45 Jahre235177581,8 %7,5
45 bis unter 50 Jahre245191541,8 %7,2
50 bis unter 55 Jahre348251972,6 %7,3
55 bis unter 60 Jahre5363611754,0 %8,1
60 bis unter 65 Jahre6954712245,2 %10,5
65 bis unter 70 Jahre8255043216,2 %10,1
70 bis unter 75 Jahre1.0966524448,2 %11,8
75 bis unter 80 Jahre1.39776563210 %12,3
80 bis unter 85 Jahre2.5991.2771.32220 %12,5
85 bis unter 90 Jahre2.7541.1821.57221 %11,4
90 bis unter 95 Jahre1.33646387310 %10,1
ab 95 Jahren4131053083,1 %8,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,3 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 12,5 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

12.998 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 34 %

  • Unfallchirurgie34 %4.444
  • Neurochirurgie19 %2.424
  • Chirurgie18 %2.278
  • Orthopädie11 %1.449
  • Geriatrie8,0 %1.045
  • Übrige 22 Abteilungen10 %1.358
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin3,7 %487
  • Intensivmedizin2,7 %345
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %169
  • Neurologie1,0 %132
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,54 %70
  • Kardiologie0,36 %47
  • Pädiatrie0,27 %35
  • Kinderchirurgie0,12 %16
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,12 %16
  • Gastroenterologie0,092 %12
  • Nephrologie0,085 %11
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,023 %3
  • Pneumologie0,023 %3
  • Dermatologie0,015 %2
  • Kinderkardiologie0,015 %2
  • Urologie0,015 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,008 %1
  • Gefäßchirurgie0,008 %1
  • Herzchirurgie0,008 %1
  • Plastische Chirurgie0,008 %1
  • Rheumatologie0,008 %1
  • Strahlenheilkunde0,008 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Fraktur im Bereich des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte