S06.2- Diffuse Hirnverletzung

ICD-10-GM 2017Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere Verletzungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Großer Hirngewebebereich betroffen

Subkodes5

S06.20 Diffuse Hirn- und Kleinhirnverletzung, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S06.21 Diffuse HirnkontusionenMorbi-RSA
S06.22 Diffuse KleinhirnkontusionenMorbi-RSA
S06.23 Multiple intrazerebrale und zerebellare HämatomeMorbi-RSA
S06.28 Sonstige diffuse Hirn- und KleinhirnverletzungenMorbi-RSA

Änderungen

2010Bestand
Diffuse Hirnverletzung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2017 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte