R57.- Schock, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Schock (durch): als Komplikation bei oder Folge von Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft O00-O07 O08.3

Schock (durch): Anästhesie T88.2

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): Nahrungsmittelunverträglichkeit T78.0

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): Serum T80.5

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): o.n.A. T78.2

Schock (durch): Blitzschlag T75.0

▸ noch 6 Angaben
Exklusive:

Schock (durch): elektrischen Strom T75.4

Schock (durch): Geburts- O75.1

Schock (durch): postoperativ T81.1

Schock (durch): psychisch F43.0

Schock (durch): traumatisch T79.4

Syndrom des toxischen Schocks A48.3

Regeln außerhalb des Katalogs1

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes5

R57.0 Kardiogener SchockCCL:1234Morbi-RSA⚖ 2
R57.1 Hypovolämischer SchockCCL:1234Morbi-RSA⚖ 2
R57.2 Septischer SchockCCL:1234Morbi-RSA⚖ 1
R57.8 Sonstige Formen des SchocksCCL:123Morbi-RSA⚖ 1
R57.9 Schock, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

4.937 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter R57.-.

Rang 470 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,028 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2211110,45 %11,3
1 bis unter 5 Jahre166100,32 %12,3
5 bis unter 10 Jahre9270,18 %4,3
10 bis unter 15 Jahre9540,18 %3,2
15 bis unter 18 Jahre122100,24 %4,3
18 bis unter 20 Jahre5410,10 %2,2
20 bis unter 25 Jahre2713140,55 %12,8
25 bis unter 30 Jahre4230120,85 %11,2
30 bis unter 35 Jahre6140211,2 %13,3
35 bis unter 40 Jahre7742351,6 %13,4
40 bis unter 45 Jahre8759281,8 %14,1
45 bis unter 50 Jahre13592432,7 %8,9
50 bis unter 55 Jahre221149724,5 %9,7
55 bis unter 60 Jahre3582341247,3 %8,9
60 bis unter 65 Jahre49834115710 %10,7
65 bis unter 70 Jahre57939118812 %8,0
70 bis unter 75 Jahre61335925412 %8,2
75 bis unter 80 Jahre54532921611 %6,9
80 bis unter 85 Jahre72038133915 %6,1
85 bis unter 90 Jahre59226532712 %4,5
90 bis unter 95 Jahre255991565,2 %3,5
ab 95 Jahren5421331,1 %2,4

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (ab 95 Jahren) und ⌀ 14,1 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

4.937 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (47 % und 17 %)

  • Innere Medizin47 %2.319
  • Kardiologie17 %852
  • Intensivmedizin14 %677
  • Herzchirurgie3,9 %193
  • Chirurgie3,8 %188
  • Übrige 25 Abteilungen14 %708
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,3 %164
  • Geriatrie1,8 %87
  • Nephrologie1,2 %61
  • Urologie1,2 %59
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %54
  • Pneumologie0,97 %48
  • Pädiatrie0,83 %41
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,71 %35
  • Neurologie0,59 %29
  • Unfallchirurgie0,59 %29
  • Gefäßchirurgie0,47 %23
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,38 %19
  • Orthopädie0,20 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,16 %8
  • Thoraxchirurgie0,16 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,14 %7
  • Kinderkardiologie0,12 %6
  • Endokrinologie0,10 %5
  • Neonatologie0,061 %3
  • Neurochirurgie0,061 %3
  • Plastische Chirurgie0,061 %3
  • Dermatologie0,041 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,041 %2
  • Augenheilkunde0,020 %1
  • Kinderchirurgie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Schock, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte