R41.- Sonstige Symptome, die das Erkennungsvermögen und das Bewusstsein betreffen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Dissoziative Störungen [Konversionsstörungen] F44.-

Subkodes5

R41.0 Orientierungsstörung, nicht näher bezeichnet
R41.1 Anterograde Amnesie
R41.2 Retrograde Amnesie
R41.3 Sonstige Amnesie
R41.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Symptome, die das Erkennungsvermögen und das Bewusstsein betreffen

Diagnosehäufigkeit

6.559 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 55 % Neurologie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter R41.-.

Rang 392 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,038 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr17882962,7 %2,1
1 bis unter 5 Jahre2601471134,0 %2,0
5 bis unter 10 Jahre13879592,1 %2,0
10 bis unter 15 Jahre193871062,9 %2,0
15 bis unter 18 Jahre15765922,4 %2,1
18 bis unter 20 Jahre9644521,5 %2,6
20 bis unter 25 Jahre197951023,0 %2,6
25 bis unter 30 Jahre13470642,0 %2,7
30 bis unter 35 Jahre14184572,1 %2,8
35 bis unter 40 Jahre16895732,6 %2,5
40 bis unter 45 Jahre16387762,5 %2,5
45 bis unter 50 Jahre203108953,1 %2,8
50 bis unter 55 Jahre3041651394,6 %3,2
55 bis unter 60 Jahre4232401836,4 %3,0
60 bis unter 65 Jahre4852812047,4 %3,1
65 bis unter 70 Jahre4752662097,2 %3,6
70 bis unter 75 Jahre5533002538,4 %3,8
75 bis unter 80 Jahre67232834410 %4,3
80 bis unter 85 Jahre85537947613 %4,6
85 bis unter 90 Jahre4942192757,5 %4,5
90 bis unter 95 Jahre217821353,3 %4,3
ab 95 Jahren5316370,81 %3,4

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 4,6 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

6.559 Fälle

Vor allem Neurologie und Innere Medizin (55 % und 23 %)

  • Neurologie55 %3.588
  • Innere Medizin23 %1.527
  • Pädiatrie13 %879
  • Kardiologie1,8 %117
  • Geriatrie1,7 %111
  • Übrige 23 Abteilungen5,1 %337
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin1,2 %79
  • Gastroenterologie0,96 %63
  • Sonstige Fachabteilung0,61 %40
  • Neurochirurgie0,47 %31
  • Chirurgie0,35 %23
  • Unfallchirurgie0,35 %23
  • Allgemeine Psychiatrie0,21 %14
  • Pneumologie0,21 %14
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,20 %13
  • Orthopädie0,14 %9
  • Nephrologie0,076 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,046 %3
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,046 %3
  • Rheumatologie0,046 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,030 %2
  • Kinderchirurgie0,030 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,030 %2
  • Neonatologie0,030 %2
  • Strahlenheilkunde0,030 %2
  • Gefäßchirurgie0,015 %1
  • Herzchirurgie0,015 %1
  • Kinderkardiologie0,015 %1
  • Urologie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Symptome, die das Erkennungsvermögen und das Bewusstsein betreffen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte