R40.1 Sopor

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Präkoma

Exklusive:

Stupor: depressiv F31-F33

Stupor: dissoziativ F44.2

Stupor: kataton F20.2

Stupor: manisch F30.2

Regeln außerhalb des Katalogs1

Bewusstlosigkeit im Zusammenhang mit einer Verletzung

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.578 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 52 % Innere Medizin’22

Rang 1280 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 49, der Frauen ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3120,19 %2,3
5 bis unter 10 Jahre1100,063 %2,0
10 bis unter 15 Jahre9180,57 %2,6
15 bis unter 18 Jahre4219232,7 %1,5
18 bis unter 20 Jahre5015353,2 %2,2
20 bis unter 25 Jahre12160617,7 %1,9
25 bis unter 30 Jahre7745324,9 %2,0
30 bis unter 35 Jahre12077437,6 %1,5
35 bis unter 40 Jahre9853456,2 %1,6
40 bis unter 45 Jahre8754335,5 %2,4
45 bis unter 50 Jahre8347365,3 %2,7
50 bis unter 55 Jahre8434505,3 %3,1
55 bis unter 60 Jahre11149627,0 %3,4
60 bis unter 65 Jahre8340435,3 %3,5
65 bis unter 70 Jahre8442425,3 %5,3
70 bis unter 75 Jahre9238545,8 %5,4
75 bis unter 80 Jahre8934555,6 %4,7
80 bis unter 85 Jahre155541019,8 %5,8
85 bis unter 90 Jahre11142697,0 %4,3
90 bis unter 95 Jahre6224383,9 %4,1
ab 95 Jahren162141,0 %3,6

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,5 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 5,8 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

18.057 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Neurologie (52 % und 13 %)

  • Innere Medizin52 %9.316
  • Neurologie13 %2.287
  • Intensivmedizin11 %2.073
  • Kardiologie7,2 %1.297
  • Pädiatrie5,6 %1.014
  • Übrige 25 Abteilungen11 %2.070
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,7 %857
  • Sonstige Fachabteilung1,6 %284
  • Pneumologie1,1 %201
  • Geriatrie1,1 %191
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,65 %117
  • Chirurgie0,58 %105
  • Unfallchirurgie0,53 %96
  • Nephrologie0,53 %95
  • Neurochirurgie0,29 %52
  • Orthopädie0,13 %24
  • Endokrinologie0,044 %8
  • Urologie0,033 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,028 %5
  • Allgemeine Psychiatrie0,022 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,022 %4
  • Gefäßchirurgie0,017 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,017 %3
  • Kinderkardiologie0,017 %3
  • Dermatologie0,011 %2
  • Herzchirurgie0,011 %2
  • Kinderchirurgie0,011 %2
  • Neonatologie0,011 %2
  • Plastische Chirurgie0,011 %2
  • Augenheilkunde0,006 %1
  • Rheumatologie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R40.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Komaartige Störung
Primärschlüssel
Komaartiger Zustand
Primärschlüssel
Präkoma - s.a. Praecoma
Primärschlüssel
Praecoma - s.a. Präkoma
Primärschlüssel
Sopor
Primärschlüssel
Stupor
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sopor

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte