R26.2 Gehbeschwerden, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über R26.-FoKA: Konsens

Unter welchen Voraussetzungen ist als Nebendiagnose der ICD-Kode R54 Senilität kodierbar?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.081 Fälle · 62 % Frauen · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 60 % Geriatrie’24

Rang 1624 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre131031,2 %1,5
5 bis unter 10 Jahre2020,19 %1,0
10 bis unter 15 Jahre3120,28 %1,0
15 bis unter 18 Jahre1010,093 %5,0
18 bis unter 20 Jahre1010,093 %–
20 bis unter 25 Jahre000–35,5
25 bis unter 30 Jahre000–21,5
30 bis unter 35 Jahre1010,093 %6,7
35 bis unter 40 Jahre5410,46 %11,0
40 bis unter 45 Jahre7340,65 %16,8
45 bis unter 50 Jahre7430,65 %17,9
50 bis unter 55 Jahre9810,83 %13,9
55 bis unter 60 Jahre3214183,0 %12,5
60 bis unter 65 Jahre5435195,0 %15,1
65 bis unter 70 Jahre4926234,5 %15,0
70 bis unter 75 Jahre9332618,6 %13,7
75 bis unter 80 Jahre1615710415 %15,9
80 bis unter 85 Jahre2548716723 %16,3
85 bis unter 90 Jahre2658717825 %17,1
90 bis unter 95 Jahre10036649,3 %17,8
ab 95 Jahren246182,2 %17,1

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

42.039 Fälle

Überwiegend Geriatrie (60 %)

  • Geriatrie60 %25.392
  • Neurologie19 %7.985
  • Innere Medizin14 %5.862
  • Unfallchirurgie2,2 %917
  • Pädiatrie1,2 %502
  • Übrige 27 Abteilungen3,3 %1.381
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,78 %326
  • Neurochirurgie0,69 %292
  • Sonstige Fachabteilung0,49 %207
  • Orthopädie0,41 %172
  • Kardiologie0,29 %123
  • Gastroenterologie0,22 %94
  • Nephrologie0,19 %81
  • Plastische Chirurgie0,052 %22
  • Intensivmedizin0,029 %12
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,017 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,017 %7
  • Kinderchirurgie0,017 %7
  • Gefäßchirurgie0,014 %6
  • Urologie0,012 %5
  • Endokrinologie0,007 %3
  • Rheumatologie0,007 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %2
  • Pneumologie0,005 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,005 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,002 %1
  • Augenheilkunde0,002 %1
  • Dermatologie0,002 %1
  • Herzchirurgie0,002 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,002 %1
  • Kinderkardiologie0,002 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,002 %1
  • Nuklearmedizin0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R26.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Dysbasia
Primärschlüssel
Gehbeschwerden
Primärschlüssel
Problem beim Gehen
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Gehbeschwerden, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte