Q82.0- Hereditäres Lymphödem

ICD-10-GM 2019Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Kodierhinweis:

Benutze zusätzliche Schlüsselnummern, um das Vorliegen einer kutanen Lymphfistel, einer subkutanen Lymphozele, einer dermalen Lymphzyste, eines chylösen Refluxes I89.8 oder eines lymphogenen Ulkus L97 L98.4 zu kodieren.

Exklusive:

Erworbenes Lymphödem I89.0-

Lymphödem nach (partieller) Mastektomie I97.2-

Lymphödem nach medizinischen Maßnahmen anderenorts nicht klassifiziert I97.8-

Kodierhinweis:

Ein gleichzeitig vorhandenes Lipödem ist gesondert zu kodieren E88.2-.

Subkodes8

Q82.00 der oberen und unteren Extremität(en), Stadium I
Q82.01 der oberen und unteren Extremität(en), Stadium II
Q82.02 der oberen und unteren Extremität(en), Stadium III
Q82.03 sonstige Lokalisation, Stadium I
Q82.04 sonstige Lokalisation, Stadium II
Q82.05 sonstige Lokalisation, Stadium III
Q82.08 Sonstiges hereditäres Lymphödem
Q82.09 nicht näher bezeichnet

Änderungen1

2017Untergliedert
2010Bestand
Hereditäres Lymphödem

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2019 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte