Q67.4 Sonstige angeborene Deformitäten des Schädels, des Gesichtes und des Kiefers

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Sonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 5Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 5 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Deviation des Nasenseptums, angeboren

Eindellungen des Schädels

Hemiatrophie oder -hypertrophie des Gesichtes

Platt- oder Hakennase, angeboren

Exklusive:

Dentofaziale Anomalien [einschließlich fehlerhafter Okklusion] K07.-

Syphilitische Sattelnase A50.5

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie unterscheidet man bei einer Nasenseptumdeviation zwischen der angeborenen (Q67.4 Sonstige angeborene Deformitäten des Schädels, des Gesichtes und des Kiefers) und der erworbenen Form (J34.2 Nasenseptumdeviation)?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

381 Fälle · 60 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 30 % Kinderchirurgie’24

Rang 2628 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr151143,9 %4,1
1 bis unter 5 Jahre6151,6 %5,8
5 bis unter 10 Jahre3030,79 %7,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre5411,3 %2,6
18 bis unter 20 Jahre2611156,8 %3,1
20 bis unter 25 Jahre71224919 %2,6
25 bis unter 30 Jahre65273817 %2,2
30 bis unter 35 Jahre52213114 %2,7
35 bis unter 40 Jahre3316178,7 %2,6
40 bis unter 45 Jahre3113188,1 %2,5
45 bis unter 50 Jahre184144,7 %3,3
50 bis unter 55 Jahre18994,7 %2,6
55 bis unter 60 Jahre196135,0 %3,0
60 bis unter 65 Jahre7161,8 %3,7
65 bis unter 70 Jahre4311,0 %2,8
70 bis unter 75 Jahre4221,0 %3,0
75 bis unter 80 Jahre2110,52 %–
80 bis unter 85 Jahre1010,26 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre1010,26 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.700 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kinderchirurgie, hat 30 %

  • Kinderchirurgie30 %506
  • Thoraxchirurgie18 %306
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde11 %194
  • Chirurgie8,5 %145
  • Pädiatrie7,7 %131
  • Übrige 19 Abteilungen25 %418
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie6,4 %109
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie5,8 %98
  • Orthopädie5,5 %93
  • Herzchirurgie2,1 %35
  • Unfallchirurgie0,76 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,65 %11
  • Innere Medizin0,59 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,53 %9
  • Neurochirurgie0,47 %8
  • Kinderkardiologie0,35 %6
  • Pneumologie0,35 %6
  • Gefäßchirurgie0,24 %4
  • Intensivmedizin0,24 %4
  • Neonatologie0,24 %4
  • Kardiologie0,18 %3
  • Dermatologie0,12 %2
  • Geburtshilfe0,059 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,059 %1
  • Neurologie0,059 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q67.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis32

Angeborene Hakennase
Primärschlüssel
Angeborene hemifaziale Atrophie
Primärschlüssel
Angeborene Nasenscheidewanddeviation
Primärschlüssel
Angeborene Nasenscheidewandverbiegung
Primärschlüssel
Angeborene Nasenseptumdeviation
Primärschlüssel
Angeborene Nasenseptumverbiegung
Primärschlüssel
Angeborene Plattnase
Primärschlüssel
Angeborene Rhinoseptumdeviation
Primärschlüssel
Angeborene Rhinoseptumverbiegung
Primärschlüssel
Angeborene Septumdeviation
Primärschlüssel
Angeborene Septumverbiegung
Primärschlüssel
Asymmetrie des Schädels beim Säugling
Primärschlüssel
Bencze-Syndrom
1241Primärschlüssel
Deviatio septi nasi congenitalis
Primärschlüssel
Faziale Hemihypertrophie
Primärschlüssel
Gesichtshemiatrophie
Primärschlüssel
▸ noch 16 Einträge
Gesichtshemihypertrophie
Primärschlüssel
Hemiatrophia faciei
Primärschlüssel
Hemifaziale Hypertrophie
141145Primärschlüssel
Höckernase
Primärschlüssel
Holtermüller-Wiedemann-Syndrom
Primärschlüssel
Isolierte kongenitale Syngnathie
141214Primärschlüssel
Isolierte Pachyzephalie
620178Primärschlüssel
Kongenitale Anomalie der Schädelknochen und Gesichtsknochen
Primärschlüssel
Kongenitale Nasenscheidewanddeviation
Primärschlüssel
Kongenitale Nasenseptumdeviation
Primärschlüssel
Kongenitale Nasenseptumverbiegung
Primärschlüssel
Kongenitale Schädelknochenanomalie
Primärschlüssel
Plattnase
Primärschlüssel
Rhinokyphose
Primärschlüssel
Schädeleindellung
Primärschlüssel
Syngnathie-Gaumenspalte-Syndrom
3263Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)5

1241
Bencze-SyndromhistorischHemifaziale Hyperplasie mit Stratumbildung
141145
Hyperplasie, hemifazialeHypertrophie, hemifaziale
620178
Kraniosynostose, bilambdoide, nicht-syndromaleICD: Q75.0’26Bilaterale lambdoidale Synostose, nicht-syndromale · Isolierte Pachyzephalie · +1
3263
Syngnathie - Gaumenspalte
141214
Syngnathie, isolierte kongenitaleMaxillomandibuläre Fusion, isolierte kongenitale

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Deformitäten des Schädels, des Gesichtes und des Kiefers

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte