Q61.2 Polyzystische Niere, autosomal-dominant

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAUrogenitale Erkrankungen und Symptome mit niedrigen Folgekosten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Polyzystische Niere, Erwachsenentyp

Diagnosehäufigkeit

331 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 27 % Urologie’22

Rang 2764 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3120,91 %3,3
1 bis unter 5 Jahre1100,30 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre2020,60 %5,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre5231,5 %3,8
30 bis unter 35 Jahre10553,0 %8,2
35 bis unter 40 Jahre8712,4 %18,6
40 bis unter 45 Jahre211656,3 %8,7
45 bis unter 50 Jahre40251512 %8,0
50 bis unter 55 Jahre74502422 %10,8
55 bis unter 60 Jahre53252816 %10,2
60 bis unter 65 Jahre51282315 %8,9
65 bis unter 70 Jahre37191811 %10,5
70 bis unter 75 Jahre11383,3 %12,4
75 bis unter 80 Jahre9452,7 %14,0
80 bis unter 85 Jahre5141,5 %9,8
85 bis unter 90 Jahre1010,30 %1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

808 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Urologie, hat 27 %

  • Urologie27 %220
  • Pädiatrie17 %134
  • Innere Medizin16 %127
  • Chirurgie13 %108
  • Nephrologie7,5 %61
  • Übrige 13 Abteilungen20 %158
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie7,3 %59
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,0 %32
  • Neonatologie2,5 %20
  • Sonstige Fachabteilung1,9 %15
  • Geburtshilfe1,4 %11
  • Gastroenterologie0,99 %8
  • Gefäßchirurgie0,50 %4
  • Kardiologie0,37 %3
  • Intensivmedizin0,25 %2
  • Endokrinologie0,12 %1
  • Kinderkardiologie0,12 %1
  • Neurologie0,12 %1
  • Pneumologie0,12 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q61.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

ADPKD [Autosomal-dominante polyzystische Nierenkrankheit]
730Primärschlüssel
Autosomal-dominante polyzystische Niere vom Erwachsenentyp
Primärschlüssel
Autosomal-dominante polyzystische Nierenkrankheit
730Primärschlüssel
Autosomal-dominante polyzystische Nierenkrankheit Typ 1 mit tuberöser Sklerose
88924Zwei Primärschlüssel
Multiple autosomal-dominante Zystenniere
Primärschlüssel
Polyzystische Niere, Erwachsenentyp
Primärschlüssel
Polyzystische Nierendegeneration vom Erwachsenentyp
Primärschlüssel
Polyzystische Nierenerkrankung Potter Typ III
Primärschlüssel
Polyzystisches Syndrom
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

730
Nierenkrankheit, polyzystische, autosomal-dominanteADPKD
88924
Nierenkrankheit, polyzystische, autosomal-dominante, Typ 1, mit tuberöser SklerosePKDTS · TSC2/PKD1-Contigous gene deletion-Syndrom · +1

Änderungen

2010Bestand
Polyzystische Niere, autosomal-dominant

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte