Q50.- Angeborene Fehlbildungen der Ovarien, der Tubae uterinae und der Ligg. lata uteri

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.

Subkodes7

Q50.0 Angeborenes Fehlen des OvarsweiblichCCL:34’26Morbi-RSA’26
Q50.1 Dysontogenetische OvarialzysteweiblichMorbi-RSA’26
Q50.2 Angeborene Torsion des OvarsweiblichCCL:34’26Morbi-RSA’26
Q50.3 Sonstige angeborene Fehlbildungen des OvarsweiblichMorbi-RSA’26
Q50.4 Embryonale Zyste der Tuba uterinaweiblichMorbi-RSA’26
Q50.5 Embryonale Zyste des Lig. latum uteriweiblichMorbi-RSA’26
Q50.6 Sonstige angeborene Fehlbildungen der Tuba uterina und des Lig. latum uteriweiblichMorbi-RSA’26

Diagnosehäufigkeit

656 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 86 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q50.-.

Rang 935 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 36 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr7907912 %3,4
1 bis unter 5 Jahre1010,15 %–
5 bis unter 10 Jahre1010,15 %–
10 bis unter 15 Jahre7071,1 %2,9
15 bis unter 18 Jahre240243,7 %2,0
18 bis unter 20 Jahre210213,2 %1,9
20 bis unter 25 Jahre540548,2 %2,0
25 bis unter 30 Jahre570578,7 %1,7
30 bis unter 35 Jahre7007011 %1,8
35 bis unter 40 Jahre6906911 %2,1
40 bis unter 45 Jahre530538,1 %1,9
45 bis unter 50 Jahre430436,6 %2,1
50 bis unter 55 Jahre340345,2 %2,1
55 bis unter 60 Jahre260264,0 %2,0
60 bis unter 65 Jahre380385,8 %2,1
65 bis unter 70 Jahre230233,5 %2,6
70 bis unter 75 Jahre240243,7 %2,8
75 bis unter 80 Jahre230233,5 %2,5
80 bis unter 85 Jahre8081,2 %2,3
85 bis unter 90 Jahre1010,15 %1,7
90 bis unter 95 Jahre000–39,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,8 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 3,4 Tagen (unter 1 Jahr).

Behandelnde Fachabteilung’23

627 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (86 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe86 %540
  • Kinderchirurgie5,9 %37
  • Pädiatrie4,5 %28
  • Chirurgie1,9 %12
  • Neonatologie0,96 %6
  • Übrige 3 Abteilungen0,64 %4
▸ Übrige einzeln
  • Geburtshilfe0,32 %2
  • Geriatrie0,16 %1
  • Kinderkardiologie0,16 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildungen der Ovarien, der Tubae uterinae und der Ligg. lata uteri

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte