Q33.2 Lungensequestration (angeboren)

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:34Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAVerletzungen des respiratorischen Systems / Angeborene Anomalien (> 5 Jahre) / Pneumothorax — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

106 Fälle · 52 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 27 % Kinderchirurgie’23

Rang 3999 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr44242042 %5,8
1 bis unter 5 Jahre189917 %4,3
5 bis unter 10 Jahre6155,7 %9,2
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1100,94 %8,0
18 bis unter 20 Jahre1100,94 %3,0
20 bis unter 25 Jahre6245,7 %6,8
25 bis unter 30 Jahre3212,8 %9,0
30 bis unter 35 Jahre4133,8 %8,5
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre4403,8 %5,8
45 bis unter 50 Jahre4313,8 %13,8
50 bis unter 55 Jahre4133,8 %9,3
55 bis unter 60 Jahre4313,8 %13,3
60 bis unter 65 Jahre5234,7 %6,2
65 bis unter 70 Jahre1100,94 %17,0
70 bis unter 75 Jahre1010,94 %6,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

343 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kinderchirurgie, hat 27 %

  • Kinderchirurgie27 %91
  • Pädiatrie24 %84
  • Neonatologie14 %49
  • Chirurgie7,6 %26
  • Thoraxchirurgie7,0 %24
  • Übrige 10 Abteilungen20 %69
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,7 %16
  • Kinderkardiologie3,8 %13
  • Pneumologie2,9 %10
  • Innere Medizin2,3 %8
  • Intensivmedizin2,3 %8
  • Geburtshilfe2,0 %7
  • Herzchirurgie0,58 %2
  • Kardiologie0,58 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,58 %2
  • Gefäßchirurgie0,29 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Angeborene extralobäre Lungensequestration
280811Primärschlüssel
Angeborene intralobäre Lungensequestration
280802Primärschlüssel
Angeborene Lungensequestration
3161Primärschlüssel
Kongenitale Lungensequestration
3161Primärschlüssel
Lungensequestration
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

280811
Lungensequestration, extralobäre kongenitaleSubtypBronchopulmonale Sequestration, extralobäre kongenitale
280802
Lungensequestration, intralobäre kongenitaleSubtypBronchopulmonale Sequestration, intralobäre kongenitale
3161
Lungensequestration, kongenitaleBronchopulmonale Sequester, kongenitale · Pulmonale Sequestration, kongenitale

Änderungen

2010Bestand
Lungensequestration (angeboren)

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte