Q03.- Angeborener Hydrozephalus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Hydrozephalus beim Neugeborenen

Exklusive:

Arnold-Chiari-Syndrom Q07.0

Hydrozephalus: durch angeborene Toxoplasmose P37.1

Hydrozephalus: erworben, beim Neugeborenen P91.7

Hydrozephalus: erworben o.n.A. G91.-

Hydrozephalus: mit Spina bifida Q05.0-Q05.4

Subkodes4

Q03.0 Fehlbildungen des Aquaeductus cerebriMorbi-RSA
Q03.1 Atresie der Apertura mediana [Foramen Magendii] oder der Aperturae laterales [Foramina Luschkae] des vierten VentrikelsMorbi-RSA
Q03.8 Sonstiger angeborener HydrozephalusMorbi-RSA
Q03.9 nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

524 Fälle · 53 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 47 % Pädiatrie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q03.-.

Rang 965 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2201219942 %10,0
1 bis unter 5 Jahre101524919 %4,4
5 bis unter 10 Jahre4122197,8 %3,2
10 bis unter 15 Jahre13672,5 %2,9
15 bis unter 18 Jahre9811,7 %3,9
18 bis unter 20 Jahre13852,5 %4,8
20 bis unter 25 Jahre197123,6 %5,7
25 bis unter 30 Jahre9451,7 %12,2
30 bis unter 35 Jahre9451,7 %5,2
35 bis unter 40 Jahre141042,7 %7,4
40 bis unter 45 Jahre7521,3 %8,0
45 bis unter 50 Jahre12572,3 %3,9
50 bis unter 55 Jahre12662,3 %5,4
55 bis unter 60 Jahre11562,1 %5,7
60 bis unter 65 Jahre8441,5 %15,5
65 bis unter 70 Jahre8261,5 %7,4
70 bis unter 75 Jahre7341,3 %8,7
75 bis unter 80 Jahre6241,1 %9,2
80 bis unter 85 Jahre5320,95 %6,8
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

524 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neurochirurgie (47 % und 27 %)

  • Pädiatrie47 %246
  • Neurochirurgie27 %141
  • Kinderchirurgie8,8 %46
  • Neonatologie7,6 %40
  • Neurologie4,2 %22
  • Übrige 7 Abteilungen5,5 %29
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,1 %11
  • Intensivmedizin1,3 %7
  • Kinderkardiologie0,95 %5
  • Geburtshilfe0,38 %2
  • Innere Medizin0,38 %2
  • Chirurgie0,19 %1
  • Kardiologie0,19 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Angeborener Hydrozephalus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte