Q03.0 Fehlbildungen des Aquaeductus cerebri

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSACauda-Syndrom / Angeborene Fehlbildungen des Nervensystems / Spinozerebelläre Erkrankungen / Infektionen der Wirbelsäule — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Aquaeductus cerebri: Anomalie

Aquaeductus cerebri: Obstruktion, angeboren

Aquaeductus cerebri: Stenose

Diagnosehäufigkeit

198 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 47 % Pädiatrie’22

Rang 3309 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 5 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr68303834 %9,6
1 bis unter 5 Jahre34171717 %4,5
5 bis unter 10 Jahre11565,6 %2,2
10 bis unter 15 Jahre4312,0 %5,3
15 bis unter 18 Jahre5412,5 %5,0
18 bis unter 20 Jahre5232,5 %4,0
20 bis unter 25 Jahre7073,5 %4,3
25 bis unter 30 Jahre4222,0 %16,5
30 bis unter 35 Jahre5142,5 %7,2
35 bis unter 40 Jahre6423,0 %7,0
40 bis unter 45 Jahre5412,5 %7,4
45 bis unter 50 Jahre6333,0 %5,3
50 bis unter 55 Jahre7433,5 %4,0
55 bis unter 60 Jahre6423,0 %6,0
60 bis unter 65 Jahre6423,0 %18,0
65 bis unter 70 Jahre6243,0 %9,3
70 bis unter 75 Jahre4222,0 %12,5
75 bis unter 80 Jahre4132,0 %9,3
80 bis unter 85 Jahre5322,5 %6,8
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

524 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neurochirurgie (47 % und 27 %)

  • Pädiatrie47 %246
  • Neurochirurgie27 %141
  • Kinderchirurgie8,8 %46
  • Neonatologie7,6 %40
  • Neurologie4,2 %22
  • Übrige 7 Abteilungen5,5 %29
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,1 %11
  • Intensivmedizin1,3 %7
  • Kinderkardiologie0,95 %5
  • Geburtshilfe0,38 %2
  • Innere Medizin0,38 %2
  • Chirurgie0,19 %1
  • Kardiologie0,19 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Angeborene Obstruktion des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Angeborene Striktur des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Anomalie des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Anomalie des Sylvius-Aquäduktes
Primärschlüssel
Atresie des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Atresie des Sylvius-Aquäduktes
Primärschlüssel
Bickers-Adams-Syndrom
2182Primärschlüssel
Fehlbildung des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Hydrozephalus durch Verschluss des Aquaeductus Sylvii
Primärschlüssel
Hydrozephalus mit Stenose des Aquaeductus Sylvii
2182Primärschlüssel
Kongenitale Obstruktion des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Kongenitaler Verschluss des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Septum des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Septum des Sylvius-Aquäduktes
Primärschlüssel
Stenose des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

2182
Hydrozephalus mit Stenose des Aquaeductus SylviiSubtypAquäduktstenose, X-chromosomale · Bickers-Adams-Syndrom · +4

Änderungen

2010Bestand
Fehlbildungen des Aquaeductus cerebri

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte