DRGSystemDeutschland

O99.-Sonstige Krankheiten der Mutter, die anderenorts klassifizierbar sind, die jedoch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizieren

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55
Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
DKR:1510v
  • 1510v Komplikationen in der Schwangerschaft
Hinweis:

Diese Kategorie schließt Zustände ein, die die Schwangerschaft komplizieren, durch die Schwangerschaft verschlechtert werden oder den Hauptgrund für eine geburtshilfliche Betreuung darstellen, vorausgesetzt, das Alphabetische Verzeichnis verweist nicht auf eine spezifische Schlüsselnummer aus Kapitel XV.

Kodierhinweis:

Soll der spezifische Krankheitszustand angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Exklusive:

Infektiöse und parasitäre Krankheiten O98.-

Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen S00-T98

Wenn die Betreuung der Mutter wegen eines Zustandes erfolgt, von dem bekannt ist oder angenommen wird, dass er den Fetus geschädigt hat O35-O36

Subkodes9

O99.0Anämie, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett kompliziertweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.1Sonstige Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe sowie bestimmte Störungen mit Beteiligung des Immunsystems, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.2Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.3Psychische Krankheiten sowie Krankheiten des Nervensystems, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.4Krankheiten des Kreislaufsystems, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.5Krankheiten des Atmungssystems, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.6Krankheiten des Verdauungssystems, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.7Krankheiten der Haut und des Unterhautgewebes, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O99.8Sonstige näher bezeichnete Krankheiten und Zustände, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizierenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter O99.-.

Rang 153 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,16 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre100100,035 %2,9
15 bis unter 18 Jahre29102911,0 %2,6
18 bis unter 20 Jahre73407342,6 %2,3
20 bis unter 25 Jahre4.16304.16315 %2,6
25 bis unter 30 Jahre7.51807.51826 %2,6
30 bis unter 35 Jahre8.98708.98731 %2,7
35 bis unter 40 Jahre5.51405.51419 %2,9
40 bis unter 45 Jahre1.22201.2224,3 %3,4
45 bis unter 50 Jahre11701170,41 %4,1
50 bis unter 55 Jahre110110,039 %2,9
55 bis unter 60 Jahre3030,011 %5,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,3 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 3,4 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

26.990 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (81 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe81 %21.847
  • Geburtshilfe12 %3.193
  • Innere Medizin2,4 %659
  • Chirurgie1,6 %420
  • Neurologie1,2 %312
  • Übrige 24 Abteilungen2,1 %559
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,46 %123
  • Gastroenterologie0,33 %90
  • Dermatologie0,20 %55
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,18 %48
  • Pneumologie0,13 %36
  • Urologie0,10 %28
  • Pädiatrie0,10 %27
  • Sonstige Fachabteilung0,10 %27
  • Neurochirurgie0,082 %22
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,074 %20
  • Unfallchirurgie0,067 %18
  • Nephrologie0,048 %13
  • Intensivmedizin0,044 %12
  • Orthopädie0,037 %10
  • Allgemeine Psychiatrie0,030 %8
  • Endokrinologie0,026 %7
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,019 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,011 %3
  • Gefäßchirurgie0,007 %2
  • Herzchirurgie0,004 %1
  • Kinderkardiologie0,004 %1
  • Plastische Chirurgie0,004 %1
  • Rheumatologie0,004 %1
  • Strahlenheilkunde0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Krankheiten der Mutter, die anderenorts klassifizierbar sind, die jedoch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizieren

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte