O43.0 Transplazentare Transfusionssyndrome

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAKomplikationen in Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Transfusion: fetofetal

Transfusion: fetomaternal

Transfusion: maternofetal

Diagnosehäufigkeit

245 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 80 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 3044 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,41 %–
15 bis unter 18 Jahre1010,41 %3,0
18 bis unter 20 Jahre6062,4 %5,0
20 bis unter 25 Jahre200208,2 %3,3
25 bis unter 30 Jahre5105121 %4,5
30 bis unter 35 Jahre9109137 %4,4
35 bis unter 40 Jahre5605623 %6,8
40 bis unter 45 Jahre190197,8 %3,4
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.080 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (80 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe80 %1.664
  • Geburtshilfe20 %413
  • Innere Medizin0,048 %1
  • Intensivmedizin0,048 %1
  • Nephrologie0,048 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Betreuung der Mutter bei fetofetalem Transfusionssyndrom
95431Primärschlüssel
Fetofetale Transfusion
95431Primärschlüssel
Fetofetales Transfusionssyndrom
95431Primärschlüssel
Fetomaternale Transfusion
Primärschlüssel
Fetomaternales Transfusionssyndrom
Primärschlüssel
Maternofetale Transfusion
Primärschlüssel
Maternofetales Transfusionssyndrom
Primärschlüssel
Schnittentbindung bei fetomaternaler Blutung
Primärschlüssel
Transplazentares Transfusionssyndrom
95431Primärschlüssel
Transplazentares Transfusionssyndrom bei der Mutter
95431Primärschlüssel
TRAP [Twin reversed arterial perfusion]-Sequenz
617297Primärschlüssel
Zwillings-Anämie-Polyzythämie-Sequenz
617294Primärschlüssel
Schnittentbindung bei fetomaternaler Hämorrhagie
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

617297
Umgekehrte arterielle Perfusionssequenz bei ZwillingenTRAP-Sequenz
617294
Zwillings-Anämie-Polyzythämie-SequenzTAPS
95431
Zwillings-Transfusions-SyndromICD: P02.3’26FFTS · Fetofetales Transfusions-Syndrom · +1

Änderungen

2010Bestand
Transplazentare Transfusionssyndrome

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte