O35.- Betreuung der Mutter bei festgestellter oder vermuteter Anomalie oder Schädigung des Fetus

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Aufgeführte Zustände beim Fetus als Grund für Beobachtung, stationäre Behandlung oder sonstige geburtshilfliche Betreuung der Mutter oder für Schwangerschaftsabbruch

Exklusive:

Betreuung der Mutter bei festgestelltem oder vermutetem Missverhältnis zwischen Fetus und Becken O33.-

Subkodes10

O35.0 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Fehlbildung des Zentralnervensystems beim Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O35.1 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Chromosomenanomalie beim Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.2 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) hereditäre Krankheit beim Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.3 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Schädigung des Fetus durch Viruskrankheit der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.4 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Schädigung des Fetus durch Alkoholweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.5 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Schädigung des Fetus durch Arzneimittel oder Drogenweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.6 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Schädigung des Fetus durch Strahleneinwirkungweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.7 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Schädigung des Fetus durch sonstige medizinische Maßnahmenweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.8 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) sonstige Anomalie oder Schädigung des Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O35.9 Betreuung der Mutter bei (Verdacht auf) Anomalie oder Schädigung des Fetus, nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

2.061 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 66 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter O35.-.

Rang 685 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,012 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre150150,73 %3,8
18 bis unter 20 Jahre350351,7 %3,9
20 bis unter 25 Jahre18401848,9 %3,6
25 bis unter 30 Jahre503050324 %3,6
30 bis unter 35 Jahre694069434 %3,5
35 bis unter 40 Jahre473047323 %3,4
40 bis unter 45 Jahre14801487,2 %3,8
45 bis unter 50 Jahre8080,39 %4,5
50 bis unter 55 Jahre1010,049 %4,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.061 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (66 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe66 %1.368
  • Geburtshilfe33 %687
  • Chirurgie0,049 %1
  • Innere Medizin0,049 %1
  • Intensivmedizin0,049 %1
  • Übrige 3 Abteilungen0,15 %3
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,049 %1
  • Neurologie0,049 %1
  • Pädiatrie0,049 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2016Titel geändert
Betreuung der Mutter bei festgestellter oder vermuteter Anomalie oder Schädigung des Feten Fetus
2010Bestand
Betreuung der Mutter bei festgestellter oder vermuteter Anomalie oder Schädigung des Feten

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte