O33.- Betreuung der Mutter bei festgestelltem oder vermutetem Missverhältnis zwischen Fetus und Becken

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Aufgeführte Zustände als Grund für Beobachtung, stationäre Behandlung oder sonstige geburtshilfliche Betreuung der Mutter oder für Schnittentbindung vor Wehenbeginn

Exklusive:

Aufgeführte Zustände im Zusammenhang mit Geburtshindernis O65-O66

Subkodes10

O33.0 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch Deformität des mütterlichen knöchernen Beckensweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.1 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch allgemein verengtes Beckenweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.2 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch Beckeneingangsverengungweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.3 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch Beckenausgangsverengungweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.4 Betreuung der Mutter wegen Missverhältnis bei kombinierter mütterlicher und fetaler Ursacheweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.5 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch ungewöhnlich großen Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.6 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch Hydrozephalus des Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.7 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch sonstige Deformitäten des Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.8 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis sonstigen Ursprungsweiblich12 – 55Morbi-RSA
O33.9 Betreuung der Mutter bei Missverhältnis, nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

5.762 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 86 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter O33.-.

Rang 427 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,033 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,017 %6,0
15 bis unter 18 Jahre120120,21 %4,5
18 bis unter 20 Jahre500500,87 %3,7
20 bis unter 25 Jahre51605169,0 %3,9
25 bis unter 30 Jahre1.52201.52226 %3,9
30 bis unter 35 Jahre2.10602.10637 %3,8
35 bis unter 40 Jahre1.26101.26122 %3,8
40 bis unter 45 Jahre27602764,8 %4,2
45 bis unter 50 Jahre150150,26 %4,9
50 bis unter 55 Jahre3030,052 %5,3
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

5.762 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (86 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe86 %4.934
  • Geburtshilfe14 %826
  • Chirurgie0,035 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Betreuung der Mutter bei festgestelltem oder vermutetem Missverhältnis zwischen Fetus und Becken

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte