O08.2 Embolie nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAKomplikationen in Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett mit leichten prospektiven Kosten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Embolie: Fruchtwasser- nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Embolie: Luft- nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Embolie: Lungen- nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Embolie: nach Seifenspülung nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Embolie: pyämisch nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Embolie: septisch oder septikopyämisch nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Embolie: Thrombo- nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Embolie: o.n.A. nach Zuständen, die unter O00-O07 klassifizierbar sind

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über O08.-

O08.– Komplikationen nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

2 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 18 bis unter 20 Jahre · 97 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Rang 7171 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 20 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre10150 %3,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre10150 %1,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.538 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (97 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe97 %1.490
  • Geburtshilfe2,0 %30
  • Innere Medizin0,85 %13
  • Intensivmedizin0,13 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %2
  • Übrige 1 Abteilungen0,065 %1
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,065 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O08.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Embolie nach Abort
Primärschlüssel
Embolie nach Extrauteringravidität
Primärschlüssel
Embolie nach Fehlgeburt
Primärschlüssel
Pyämische Embolie nach Abort
Primärschlüssel
Pyämische Embolie nach Extrauteringravidität
Primärschlüssel
Pyämische Embolie nach Molenschwangerschaft
Primärschlüssel
Seifenintoxikation nach Abort
Primärschlüssel
Seifenvergiftung nach Abort
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Embolie nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte