N48.4 Impotenz organischen Ursprungs

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAEntzündliche und andere Erkrankungen sowie angeborene Anomalien der weiblichen und männlichen Genitalorgane/ Männliche Unfruchtbarkeit / Benigne Prostatahyperplasie und andere Prostataerkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
männlichPrimär für männliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Kodierhinweis:

Soll die Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Exklusive:

Psychogene Impotenz F52.2

Diagnosehäufigkeit

362 Fälle · 100 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 68 % Urologie’22

Rang 2676 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre6601,7 %4,3
25 bis unter 30 Jahre8802,2 %4,5
30 bis unter 35 Jahre161604,4 %2,8
35 bis unter 40 Jahre131303,6 %4,7
40 bis unter 45 Jahre262607,2 %4,0
45 bis unter 50 Jahre282807,7 %4,2
50 bis unter 55 Jahre343409,4 %4,5
55 bis unter 60 Jahre8484023 %4,1
60 bis unter 65 Jahre6464018 %4,6
65 bis unter 70 Jahre4646013 %4,8
70 bis unter 75 Jahre252506,9 %7,4
75 bis unter 80 Jahre9902,5 %4,7
80 bis unter 85 Jahre3300,83 %2,3
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.731 Fälle

Überwiegend Urologie (68 %)

  • Urologie68 %3.199
  • Dermatologie12 %558
  • Chirurgie7,4 %351
  • Pädiatrie6,6 %312
  • Kinderchirurgie4,1 %195
  • Übrige 16 Abteilungen2,5 %116
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,0 %48
  • Plastische Chirurgie0,36 %17
  • Sonstige Fachabteilung0,32 %15
  • Gastroenterologie0,15 %7
  • Neurologie0,11 %5
  • Geriatrie0,085 %4
  • Kardiologie0,085 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,063 %3
  • Nephrologie0,063 %3
  • Intensivmedizin0,042 %2
  • Strahlenheilkunde0,042 %2
  • Unfallchirurgie0,042 %2
  • Gefäßchirurgie0,021 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,021 %1
  • Neonatologie0,021 %1
  • Orthopädie0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N48.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Endokrine Impotenz
Primärschlüssel
Erektionsstörung organischen Ursprungs beim Mann
Primärschlüssel
Impotenz organischen Ursprungs a.n.k.
Primärschlüssel
Mangelhafte Erektion
Primärschlüssel
Organische erektile Dysfunktion
Primärschlüssel
Organische erektile Potenzstörung
Primärschlüssel
Organische Erektionsschwäche
Primärschlüssel
Organische Potenzschwäche
Primärschlüssel
Posttraumatische Impotenz
Primärschlüssel
Unvollständige Erektion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Impotenz organischen Ursprungs

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte