F52.2 Versagen genitaler Reaktionen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere psychische Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Das Hauptproblem ist bei Männern die Erektionsstörung (Schwierigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendige Erektion zu erlangen oder aufrecht zu erhalten). Bei Frauen ist das Hauptproblem mangelnde oder fehlende vaginale Lubrikation.

Inklusive:

Erektionsstörung (beim Mann)

Psychogene Impotenz

Störung der sexuellen Erregung bei der Frau

Exklusive:

Impotenz organischen Ursprungs N48.4

Diagnosehäufigkeit

33 Fälle · 97 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 59 % Urologie’22

Rang 5151 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 58, der Frauen ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1103,0 %3,0
25 bis unter 30 Jahre3219,1 %3,3
30 bis unter 35 Jahre1103,0 %2,0
35 bis unter 40 Jahre1103,0 %1,0
40 bis unter 45 Jahre1103,0 %4,0
45 bis unter 50 Jahre2206,1 %2,5
50 bis unter 55 Jahre66018 %3,8
55 bis unter 60 Jahre3309,1 %6,0
60 bis unter 65 Jahre88024 %4,0
65 bis unter 70 Jahre55015 %3,4
70 bis unter 75 Jahre2206,1 %3,5
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

46 Fälle

Vor allem Urologie und Neurologie (59 % und 13 %)

  • Urologie59 %27
  • Neurologie13 %6
  • Allgemeine Psychiatrie8,7 %4
  • Gefäßchirurgie6,5 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,3 %2
  • Übrige 2 Abteilungen8,7 %4
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin4,3 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie4,3 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis26

Erektile Dysfunktion
Primärschlüssel
Erektile Impotenz
Primärschlüssel
Erektile Potenzschwäche
Primärschlüssel
Erektile Potenzstörung
Primärschlüssel
Erektile psychogene Impotenz
Primärschlüssel
Erektionsschwäche
Primärschlüssel
Erektionsstörung
Primärschlüssel
Erektionsstörung beim Mann
Primärschlüssel
Impotentia sexualis
Primärschlüssel
Impotenz
Primärschlüssel
Männliche psychogene Impotenz
Primärschlüssel
Nichtorganische erektile Dysfunktion
Primärschlüssel
Nichtorganische erektile Potenzstörung
Primärschlüssel
Nichtorganische Erektionsstörung beim Mann
Primärschlüssel
Potenzschwäche
Primärschlüssel
Potenzstörung
Primärschlüssel
▸ noch 10 Einträge
Potenzverlust
Primärschlüssel
Psychogene erektile Dysfunktion
Primärschlüssel
Psychogene Impotenz
Primärschlüssel
Psychogene Potenzschwäche
Primärschlüssel
Psychogene Potenzstörung
Primärschlüssel
Psychosomatische Potenzschwäche
Primärschlüssel
Psychosomatische Potenzstörung
Primärschlüssel
Sexuelle Erregungsstörung bei der Frau
Primärschlüssel
Sexuelle Impotenz
Primärschlüssel
Versagen der genitalen Reaktion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Versagen genitaler Reaktionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte