DRGSystemDeutschland

N39.47!Rezidivinkontinenz

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode · ambulant (§ 295 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenschlüsselnummer (sekundäre Schlüsselnummer): Sie darf nicht allein benutzt werden, kann aber zusätzlich zu einem Primärkode angegeben werden, um eine Diagnose näher zu spezifizieren.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Urininkontinenz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
SEG4-KDE:122
  • Nr. 122 Blasenstein, Belastungsinkontinenz, Stressinkontinenz, TVT, Komplikation

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist N39.47! nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu N39.4 mit allen Subkodes.

Rang 506 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,036 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 76, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2020,031 %2,5
5 bis unter 10 Jahre11650,17 %2,6
10 bis unter 15 Jahre11650,17 %2,5
15 bis unter 18 Jahre4130,062 %1,6
18 bis unter 20 Jahre8530,12 %3,1
20 bis unter 25 Jahre2610160,40 %1,9
25 bis unter 30 Jahre337260,51 %2,4
30 bis unter 35 Jahre5111400,79 %2,1
35 bis unter 40 Jahre10625811,6 %2,1
40 bis unter 45 Jahre131151162,0 %2,9
45 bis unter 50 Jahre210281823,3 %2,4
50 bis unter 55 Jahre311602514,8 %2,1
55 bis unter 60 Jahre536934438,3 %2,0
60 bis unter 65 Jahre66317049310 %2,6
65 bis unter 70 Jahre76123752412 %2,5
70 bis unter 75 Jahre91929762214 %2,6
75 bis unter 80 Jahre93029463614 %2,7
80 bis unter 85 Jahre97538658915 %3,1
85 bis unter 90 Jahre5972933049,2 %3,7
90 bis unter 95 Jahre15093572,3 %4,1
ab 95 Jahren2514110,39 %4,6

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 4,1 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

191.411 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Urologie (47 % und 25 %)

  • Innere Medizin47 %89.819
  • Urologie25 %47.676
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe7,4 %14.088
  • Gastroenterologie4,6 %8.828
  • Geriatrie3,6 %6.863
  • Übrige 28 Abteilungen13 %24.137
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie2,6 %5.040
  • Kardiologie2,5 %4.722
  • Pädiatrie2,1 %4.110
  • Nephrologie1,7 %3.322
  • Neurologie1,1 %2.183
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,68 %1.301
  • Pneumologie0,52 %1.004
  • Sonstige Fachabteilung0,32 %620
  • Kinderchirurgie0,20 %388
  • Endokrinologie0,19 %356
  • Intensivmedizin0,15 %284
  • Unfallchirurgie0,087 %166
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,066 %126
  • Orthopädie0,059 %113
  • Neurochirurgie0,053 %102
  • Rheumatologie0,045 %87
  • Gefäßchirurgie0,027 %52
  • Strahlenheilkunde0,016 %30
  • Dermatologie0,015 %28
  • Herzchirurgie0,015 %28
  • Kinderkardiologie0,010 %19
  • Neonatologie0,010 %19
  • Plastische Chirurgie0,007 %14
  • Geburtshilfe0,005 %9
  • Thoraxchirurgie0,004 %7
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,002 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Rezidivinkontinenz

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte