N34.- Urethritis und urethrales Syndrom

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (B95-B98) zu benutzen.

Exklusive:

Reiter-Krankheit M02.3-

Urethritis bei Krankheiten, die vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden A50-A64

Urethrotrigonumzystitis N30.3

Subkodes4

N34.0 HarnröhrenabszessCCL:234Morbi-RSA
N34.1 Unspezifische UrethritisCCL:2Morbi-RSA
N34.2 Sonstige UrethritisCCL:2Morbi-RSA
N34.3 Urethrales Syndrom, nicht näher bezeichnetCCL:2Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

510 Fälle · 67 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 71 % Urologie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter N34.-.

Rang 979 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 62, der Frauen ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,20 %2,0
1 bis unter 5 Jahre7521,4 %5,6
5 bis unter 10 Jahre131212,5 %2,1
10 bis unter 15 Jahre181533,5 %2,2
15 bis unter 18 Jahre9811,8 %1,4
18 bis unter 20 Jahre5320,98 %2,4
20 bis unter 25 Jahre2414104,7 %5,1
25 bis unter 30 Jahre241684,7 %3,8
30 bis unter 35 Jahre3213196,3 %3,3
35 bis unter 40 Jahre201373,9 %3,6
40 bis unter 45 Jahre2712155,3 %4,5
45 bis unter 50 Jahre3312216,5 %5,8
50 bis unter 55 Jahre2311124,5 %4,1
55 bis unter 60 Jahre3623137,1 %4,2
60 bis unter 65 Jahre342686,7 %4,6
65 bis unter 70 Jahre4231118,2 %5,8
70 bis unter 75 Jahre433588,4 %6,4
75 bis unter 80 Jahre312476,1 %9,1
80 bis unter 85 Jahre5445911 %6,8
85 bis unter 90 Jahre261885,1 %6,8
90 bis unter 95 Jahre8351,6 %9,3
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

510 Fälle

Überwiegend Urologie (71 %)

  • Urologie71 %361
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe6,9 %35
  • Innere Medizin6,9 %35
  • Kinderchirurgie4,9 %25
  • Pädiatrie4,5 %23
  • Übrige 11 Abteilungen6,1 %31
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie1,8 %9
  • Gastroenterologie0,98 %5
  • Dermatologie0,59 %3
  • Geriatrie0,59 %3
  • Kardiologie0,59 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,39 %2
  • Orthopädie0,39 %2
  • Herzchirurgie0,20 %1
  • Nephrologie0,20 %1
  • Plastische Chirurgie0,20 %1
  • Unfallchirurgie0,20 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Urethritis und urethrales Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte