DRGSystemDeutschland

N21.0Stein in der Harnblase

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Urogenitale Erkrankungen und Symptome mit niedrigen Folgekosten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
SEG4-KDE:122
  • Nr. 122 Blasenstein, Belastungsinkontinenz, Stressinkontinenz, TVT, Komplikation
Inklusive:

Blasenstein

Stein in Blasendivertikel

Exklusive:

Nierenausgussstein N20.0

Diagnosehäufigkeit

Rang 580 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,030 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre7610,13 %7,9
5 bis unter 10 Jahre11920,21 %4,4
10 bis unter 15 Jahre10820,19 %5,3
15 bis unter 18 Jahre17890,32 %2,5
18 bis unter 20 Jahre13490,24 %3,0
20 bis unter 25 Jahre5631251,1 %2,3
25 bis unter 30 Jahre6757101,3 %3,7
30 bis unter 35 Jahre8562231,6 %4,0
35 bis unter 40 Jahre11791262,2 %2,8
40 bis unter 45 Jahre12083372,3 %3,2
45 bis unter 50 Jahre156127292,9 %3,1
50 bis unter 55 Jahre235177584,4 %2,9
55 bis unter 60 Jahre425328978,0 %3,2
60 bis unter 65 Jahre66153812312 %3,2
65 bis unter 70 Jahre73162610514 %3,4
70 bis unter 75 Jahre8027119115 %3,2
75 bis unter 80 Jahre6465628412 %3,7
80 bis unter 85 Jahre6105278311 %4,1
85 bis unter 90 Jahre415343727,8 %4,5
90 bis unter 95 Jahre10479252,0 %4,2
ab 95 Jahren2513120,47 %6,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,3 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 4,5 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.652 Fälle

Überwiegend Urologie (91 %)

  • Urologie91 %5.155
  • Innere Medizin2,6 %149
  • Chirurgie1,9 %109
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,9 %109
  • Sonstige Fachabteilung0,81 %46
  • Übrige 11 Abteilungen1,5 %84
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,57 %32
  • Pädiatrie0,23 %13
  • Gastroenterologie0,16 %9
  • Intensivmedizin0,12 %7
  • Geriatrie0,11 %6
  • Neurochirurgie0,11 %6
  • Pneumologie0,071 %4
  • Orthopädie0,053 %3
  • Unfallchirurgie0,035 %2
  • Kardiologie0,018 %1
  • Neurologie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Blasendivertikelstein
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Blasenkonkrement
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Blasenstein
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Blasensteinabgang
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Harnblasendivertikelstein
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Harnblasengrieß
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Harnblasenkonkrement
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Harnblasenstein
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Harnblasenstein mit Urethritis
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Harnblasenstein mit Zystitis
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Neoblasenstein
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Zystitis durch Stein
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0
Zystolithiasis
PrimärschlüsselPrimär†:N21.0

Änderungen

2010Bestand
Stein in der Harnblase

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte