DRGSystemDeutschland

N17-N19Niereninsuffizienz

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): – · ambulant (§ 295 SGB V): –
Kodierhinweis:

Soll das exogene Agens angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Exklusive:

Angeborene Niereninsuffizienz P96.0

Arzneimittel- und schwermetallinduzierte tubulointerstitielle und tubuläre Krankheitszustände N14.-

Extrarenale Urämie R39.2

Hämolytisch-urämisches Syndrom D59.3

Hepatorenales Syndrom K76.7

▸ noch 5 Angaben
Exklusive:

Hepatorenales Syndrom, postpartal O90.4

Niereninsuffizienz: als Komplikation bei Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft O00-O07 O08.4

Niereninsuffizienz: nach medizinischen Maßnahmen N99.0

Niereninsuffizienz: nach Wehen und Entbindung O90.4

Prärenale Urämie R39.2

Subkodes3

N17.-Akutes NierenversagenSEG4-KDE:268
N18.-Chronische Nierenkrankheit1 – 124DKR:0905d,0906d
N19Nicht näher bezeichnete NiereninsuffizienzChronische1 – 124Morbi-RSA’25SEG4-KDE:268ATC:52’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter N17-N19.

Rang 57 von 227 auf derselben Katalogebene · 0,58 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4230120,041 %19,1
1 bis unter 5 Jahre13083470,13 %11,4
5 bis unter 10 Jahre15187640,15 %9,5
10 bis unter 15 Jahre18999900,18 %9,3
15 bis unter 18 Jahre2071031040,20 %7,7
18 bis unter 20 Jahre184117670,18 %6,7
20 bis unter 25 Jahre5813981830,56 %6,4
25 bis unter 30 Jahre7805072730,75 %7,1
30 bis unter 35 Jahre1.1147193951,1 %6,6
35 bis unter 40 Jahre1.5289575711,5 %7,0
40 bis unter 45 Jahre1.8241.1926321,8 %6,8
45 bis unter 50 Jahre2.2281.3648642,2 %7,5
50 bis unter 55 Jahre3.3322.1641.1683,2 %8,0
55 bis unter 60 Jahre5.6403.5872.0535,5 %8,1
60 bis unter 65 Jahre8.3005.3532.9478,0 %8,4
65 bis unter 70 Jahre10.3296.4983.83110,0 %8,8
70 bis unter 75 Jahre12.5837.5765.00712 %9,0
75 bis unter 80 Jahre12.7367.3595.37712 %9,1
80 bis unter 85 Jahre18.1179.7138.40418 %9,3
85 bis unter 90 Jahre16.3997.9728.42716 %9,2
90 bis unter 95 Jahre5.7542.4603.2945,6 %8,6
ab 95 Jahren1.2074687391,2 %7,6

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,6 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 9,3 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

103.946 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Nephrologie (51 % und 15 %)

  • Innere Medizin51 %53.155
  • Nephrologie15 %15.932
  • Chirurgie8,3 %8.584
  • Kardiologie5,0 %5.194
  • Urologie4,7 %4.867
  • Übrige 28 Abteilungen16 %16.214
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,1 %4.309
  • Gastroenterologie3,7 %3.849
  • Geriatrie3,0 %3.072
  • Intensivmedizin0,94 %977
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,73 %756
  • Sonstige Fachabteilung0,70 %723
  • Pädiatrie0,56 %583
  • Pneumologie0,39 %406
  • Neurologie0,37 %381
  • Endokrinologie0,35 %364
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %155
  • Unfallchirurgie0,14 %146
  • Herzchirurgie0,13 %133
  • Orthopädie0,097 %101
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,053 %55
  • Rheumatologie0,040 %42
  • Kinderchirurgie0,038 %40
  • Dermatologie0,031 %32
  • Strahlenheilkunde0,023 %24
  • Thoraxchirurgie0,022 %23
  • Neurochirurgie0,013 %14
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,011 %11
  • Kinderkardiologie0,005 %5
  • Plastische Chirurgie0,005 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %4
  • Neonatologie0,002 %2
  • Augenheilkunde0,001 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter N17-N19.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Niereninsuffizienz

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte