N14.- Arzneimittel- und schwermetallinduzierte tubulointerstitielle und tubuläre Krankheitszustände

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Soll die toxische Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Subkodes5

N14.0 Analgetika-Nephropathie15 – 124Morbi-RSA’26
N14.1 Nephropathie durch sonstige Arzneimittel, Drogen und biologisch aktive SubstanzenMorbi-RSA’26
N14.2 Nephropathie durch nicht näher bezeichnete(s) Arzneimittel, Droge oder biologisch aktive SubstanzMorbi-RSA’26
N14.3 Nephropathie durch SchwermetalleMorbi-RSA’26
N14.4 Toxische Nephropathie, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA’26

Diagnosehäufigkeit

92 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 55 % Innere Medizin’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter N14.-.

Rang 1247 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 62, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1101,1 %4,0
15 bis unter 18 Jahre2022,2 %4,8
18 bis unter 20 Jahre1101,1 %1,0
20 bis unter 25 Jahre000–3,0
25 bis unter 30 Jahre3303,3 %4,4
30 bis unter 35 Jahre5415,4 %4,0
35 bis unter 40 Jahre1011,1 %2,0
40 bis unter 45 Jahre2112,2 %1,3
45 bis unter 50 Jahre4224,3 %2,0
50 bis unter 55 Jahre7617,6 %5,3
55 bis unter 60 Jahre3123,3 %7,0
60 bis unter 65 Jahre169717 %6,3
65 bis unter 70 Jahre104611 %7,3
70 bis unter 75 Jahre1661017 %6,8
75 bis unter 80 Jahre1111012 %7,9
80 bis unter 85 Jahre8538,7 %8,3
85 bis unter 90 Jahre2112,2 %9,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000–3,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

77 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Nephrologie (55 % und 18 %)

  • Innere Medizin55 %42
  • Nephrologie18 %14
  • Pneumologie6,5 %5
  • Pädiatrie6,5 %5
  • Dermatologie2,6 %2
  • Übrige 7 Abteilungen12 %9
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,6 %2
  • Urologie2,6 %2
  • Chirurgie1,3 %1
  • Gastroenterologie1,3 %1
  • Geriatrie1,3 %1
  • Intensivmedizin1,3 %1
  • Kardiologie1,3 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Arzneimittel- und schwermetallinduzierte tubulointerstitielle und tubuläre Krankheitszustände

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte