M54.1- Radikulopathie

Kurz erklärt: Rückenschmerzen; die weiteren Stellen geben an, welcher Abschnitt der Wirbelsäule betroffen ist (zum Beispiel Kreuzschmerz).

ICD-10-GM 2016Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Inklusive:

Neuritis oder Radikulitis: brachial o.n.A.

Neuritis oder Radikulitis: lumbal o.n.A.

Neuritis oder Radikulitis: lumbosakral o.n.A.

Neuritis oder Radikulitis: thorakal o.n.A.

Radikulitis o.n.A.

Exklusive:

Neuralgie und Neuritis o.n.A. M79.2-

▸ noch 3 Angaben
Exklusive:

Radikulopathie bei: lumbalem und sonstigem Bandscheibenschaden M51.1

Radikulopathie bei: Spondylose M47.2-

Radikulopathie bei: zervikalem Bandscheibenschaden M50.1

Subkodes10

M54.10 Mehrere Lokalisationen der Wirbelsäule
M54.11 Okzipito-Atlanto-Axialbereich
M54.12 Zervikalbereich
M54.13 Zervikothorakalbereich
M54.14 Thorakalbereich
M54.15 Thorakolumbalbereich
M54.16 Lumbalbereich
M54.17 Lumbosakralbereich
M54.18 Sakral- und Sakrokokzygealbereich
M54.19 Nicht näher bezeichnete Lokalisation

Änderungen

2010Bestand
Radikulopathie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2016 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte