M53.1 Zervikobrachial-Syndrom

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere n. bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Thoracic-outlet-Syndrom G54.0

Zervikaler Bandscheibenschaden M50.-

Diagnosehäufigkeit

7.494 Fälle · 62 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 31 % Orthopädie’23

Rang 424 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,043 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3120,040 %3,7
1 bis unter 5 Jahre4220,053 %2,3
5 bis unter 10 Jahre12840,16 %3,0
10 bis unter 15 Jahre6060,080 %2,0
15 bis unter 18 Jahre7250,093 %3,3
18 bis unter 20 Jahre9360,12 %3,1
20 bis unter 25 Jahre6417470,85 %3,8
25 bis unter 30 Jahre10840681,4 %5,1
30 bis unter 35 Jahre229891403,1 %4,6
35 bis unter 40 Jahre3451382074,6 %5,7
40 bis unter 45 Jahre5431863577,2 %6,3
45 bis unter 50 Jahre7272404879,7 %7,4
50 bis unter 55 Jahre1.02536765814 %7,8
55 bis unter 60 Jahre1.28751277517 %8,7
60 bis unter 65 Jahre1.06146060114 %8,5
65 bis unter 70 Jahre5742523227,7 %8,1
70 bis unter 75 Jahre4871902976,5 %8,0
75 bis unter 80 Jahre3981172815,3 %8,0
80 bis unter 85 Jahre3891302595,2 %8,7
85 bis unter 90 Jahre177521252,4 %7,8
90 bis unter 95 Jahre3310230,44 %7,8
ab 95 Jahren6060,080 %11,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,6 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 8,7 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

15.575 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 31 %

  • Orthopädie31 %4.798
  • Chirurgie24 %3.696
  • Neurochirurgie12 %1.898
  • Neurologie10 %1.616
  • Innere Medizin8,8 %1.374
  • Übrige 21 Abteilungen14 %2.193
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie6,0 %940
  • Sonstige Fachabteilung5,2 %811
  • Geriatrie0,70 %109
  • Intensivmedizin0,66 %103
  • Kardiologie0,31 %48
  • Pädiatrie0,28 %43
  • Rheumatologie0,24 %37
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,17 %27
  • Urologie0,083 %13
  • Kinderchirurgie0,077 %12
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,064 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,064 %10
  • Gastroenterologie0,051 %8
  • Nephrologie0,051 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,032 %5
  • Gefäßchirurgie0,013 %2
  • Plastische Chirurgie0,013 %2
  • Pneumologie0,013 %2
  • Endokrinologie0,006 %1
  • Herzchirurgie0,006 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M53.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Akute Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Cervicobrachialgia - s.a. Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Chronische Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Chronisches HWS-Syndrom mit Brachialgie
Primärschlüssel
HWS-Blockierung mit Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Zephalo-brachiales Schmerzsyndrom
Primärschlüssel
Zervikobrachiale Schmerzen
Primärschlüssel
Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Zervikobrachialgie bei Blockierung
Primärschlüssel
Zervikobrachialsyndrom
Primärschlüssel
Zervikozephalobrachialgie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Zervikobrachial-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte