M53.1 Zervikobrachial-Syndrom

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere n. bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Thoracic-outlet-Syndrom G54.0

Zervikaler Bandscheibenschaden M50.-

Diagnosehäufigkeit

6.551 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 33 % Orthopädie’22

Rang 477 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,038 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 57 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre7340,11 %2,7
5 bis unter 10 Jahre8350,12 %6,3
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre11380,17 %2,2
18 bis unter 20 Jahre185130,27 %4,6
20 bis unter 25 Jahre5812460,89 %4,0
25 bis unter 30 Jahre11042681,7 %4,7
30 bis unter 35 Jahre170531172,6 %4,1
35 bis unter 40 Jahre3431342095,2 %5,0
40 bis unter 45 Jahre4881773117,4 %6,2
45 bis unter 50 Jahre6211984239,5 %6,8
50 bis unter 55 Jahre98135662515 %7,5
55 bis unter 60 Jahre1.07140966216 %7,7
60 bis unter 65 Jahre86236250013 %8,0
65 bis unter 70 Jahre5252372888,0 %7,4
70 bis unter 75 Jahre4301592716,6 %7,9
75 bis unter 80 Jahre3171152024,8 %8,6
80 bis unter 85 Jahre3541092455,4 %8,1
85 bis unter 90 Jahre138291092,1 %7,7
90 bis unter 95 Jahre347270,52 %6,0
ab 95 Jahren5140,076 %11,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,1 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 8,6 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

14.423 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 33 %

  • Orthopädie33 %4.828
  • Chirurgie22 %3.109
  • Neurochirurgie12 %1.795
  • Neurologie11 %1.519
  • Innere Medizin7,8 %1.132
  • Übrige 19 Abteilungen14 %2.040
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie6,6 %959
  • Sonstige Fachabteilung5,0 %724
  • Geriatrie0,69 %99
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,33 %48
  • Pädiatrie0,32 %46
  • Kardiologie0,30 %43
  • Rheumatologie0,29 %42
  • Intensivmedizin0,15 %21
  • Kinderchirurgie0,090 %13
  • Urologie0,090 %13
  • Gastroenterologie0,083 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,042 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,035 %5
  • Nephrologie0,028 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,007 %1
  • Dermatologie0,007 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,007 %1
  • Plastische Chirurgie0,007 %1
  • Pneumologie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M53.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Akute Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Cervicobrachialgia - s.a. Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Chronische Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Chronisches HWS-Syndrom mit Brachialgie
Primärschlüssel
HWS-Blockierung mit Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Zephalo-brachiales Schmerzsyndrom
Primärschlüssel
Zervikobrachiale Schmerzen
Primärschlüssel
Zervikobrachialgie
Primärschlüssel
Zervikobrachialgie bei Blockierung
Primärschlüssel
Zervikobrachialsyndrom
Primärschlüssel
Zervikozephalobrachialgie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Zervikobrachial-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte