M24.3- Pathologische Luxation und Subluxation eines Gelenkes, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAGelenkerkrankungen / Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Luxation oder Subluxation: akute Verletzung - siehe Verletzung der Gelenke und Bänder nach Körperregion

Luxation oder Subluxation: angeboren - siehe angeborene Fehlbildungen und Deformitäten des Muskel-Skelett-Systems Q65-Q79

Luxation oder Subluxation: habituell M24.4-

Subkodes10

M24.30 Mehrere LokalisationenMorbi-RSA
M24.31 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA
M24.32 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA
M24.33 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA
M24.34 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA
M24.35 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA
M24.36 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA
M24.37 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA
M24.38 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA
M24.39 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.454 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 44 % Orthopädie’22

Rang 1345 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 15 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6330,41 %3,7
1 bis unter 5 Jahre11743748,0 %6,5
5 bis unter 10 Jahre38219718526 %5,6
10 bis unter 15 Jahre23712511216 %6,0
15 bis unter 18 Jahre8654325,9 %5,1
18 bis unter 20 Jahre292092,0 %3,6
20 bis unter 25 Jahre6143184,2 %3,2
25 bis unter 30 Jahre6555104,5 %3,0
30 bis unter 35 Jahre4730173,2 %4,7
35 bis unter 40 Jahre3321122,3 %2,9
40 bis unter 45 Jahre3221112,2 %4,1
45 bis unter 50 Jahre3214182,2 %3,3
50 bis unter 55 Jahre5116353,5 %3,6
55 bis unter 60 Jahre4713343,2 %3,1
60 bis unter 65 Jahre4417273,0 %6,3
65 bis unter 70 Jahre3614222,5 %4,9
70 bis unter 75 Jahre299202,0 %6,7
75 bis unter 80 Jahre4010302,8 %7,3
80 bis unter 85 Jahre469373,2 %9,4
85 bis unter 90 Jahre242221,7 %11,9
90 bis unter 95 Jahre5140,34 %16,0
ab 95 Jahren5230,34 %6,6

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,0 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (1 bis unter 5 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

19.152 Fälle

Vor allem Orthopädie und Chirurgie (44 % und 31 %)

  • Orthopädie44 %8.436
  • Chirurgie31 %6.011
  • Unfallchirurgie18 %3.516
  • Plastische Chirurgie3,2 %610
  • Sonstige Fachabteilung0,91 %174
  • Übrige 16 Abteilungen2,1 %405
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,78 %149
  • Pädiatrie0,37 %70
  • Innere Medizin0,34 %65
  • Geriatrie0,26 %49
  • Neurologie0,14 %26
  • Intensivmedizin0,084 %16
  • Rheumatologie0,037 %7
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,037 %7
  • Neurochirurgie0,026 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,010 %2
  • Gastroenterologie0,010 %2
  • Herzchirurgie0,010 %2
  • Kardiologie0,010 %2
  • Gefäßchirurgie0,005 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %1
  • Urologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Pathologische Luxation und Subluxation eines Gelenkes, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte