M24.4- Habituelle Luxation und Subluxation eines Gelenkes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAGelenkerkrankungen / Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Patella M22.0-M22.1

Wirbel-Subluxation M43.3-M43.5

Subkodes10

M24.40 Mehrere LokalisationenMorbi-RSA
M24.41 Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk]Morbi-RSA
M24.42 Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk]Morbi-RSA
M24.43 Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk]Morbi-RSA
M24.44 Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen]Morbi-RSA
M24.45 Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk]Morbi-RSA
M24.46 Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk]Morbi-RSA
M24.47 Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes]Morbi-RSA
M24.48 Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule]Morbi-RSA
M24.49 Nicht näher bezeichnete LokalisationMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.730 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 44 % Orthopädie’22

Rang 1208 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 29, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2212101,3 %6,1
5 bis unter 10 Jahre6536293,8 %6,4
10 bis unter 15 Jahre5736213,3 %5,7
15 bis unter 18 Jahre9170215,3 %2,3
18 bis unter 20 Jahre8467174,9 %2,5
20 bis unter 25 Jahre2291884113 %2,1
25 bis unter 30 Jahre2051525312 %2,1
30 bis unter 35 Jahre153113408,8 %2,2
35 bis unter 40 Jahre9777205,6 %2,4
40 bis unter 45 Jahre7650264,4 %3,0
45 bis unter 50 Jahre5726313,3 %2,8
50 bis unter 55 Jahre4926232,8 %3,1
55 bis unter 60 Jahre6136253,5 %5,7
60 bis unter 65 Jahre6834343,9 %4,9
65 bis unter 70 Jahre4322212,5 %6,1
70 bis unter 75 Jahre7727504,5 %8,6
75 bis unter 80 Jahre6718493,9 %10,8
80 bis unter 85 Jahre11329846,5 %10,4
85 bis unter 90 Jahre7114574,1 %9,8
90 bis unter 95 Jahre382362,2 %9,1
ab 95 Jahren7250,40 %2,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,1 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 10,8 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

19.152 Fälle

Vor allem Orthopädie und Chirurgie (44 % und 31 %)

  • Orthopädie44 %8.436
  • Chirurgie31 %6.011
  • Unfallchirurgie18 %3.516
  • Plastische Chirurgie3,2 %610
  • Sonstige Fachabteilung0,91 %174
  • Übrige 16 Abteilungen2,1 %405
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,78 %149
  • Pädiatrie0,37 %70
  • Innere Medizin0,34 %65
  • Geriatrie0,26 %49
  • Neurologie0,14 %26
  • Intensivmedizin0,084 %16
  • Rheumatologie0,037 %7
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,037 %7
  • Neurochirurgie0,026 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,010 %2
  • Gastroenterologie0,010 %2
  • Herzchirurgie0,010 %2
  • Kardiologie0,010 %2
  • Gefäßchirurgie0,005 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %1
  • Urologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Habituelle Luxation und Subluxation eines Gelenkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte