DRGSystemDeutschland

K90.3Pankreatogene Steatorrhoe

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Erkrankungen des Pankreas, exkl. akute Pankreatitiden — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 6011 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1019,1 %–
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1019,1 %2,0
40 bis unter 45 Jahre1109,1 %–
45 bis unter 50 Jahre1019,1 %2,0
50 bis unter 55 Jahre21118 %–
55 bis unter 60 Jahre000–4,5
60 bis unter 65 Jahre1019,1 %4,0
65 bis unter 70 Jahre1109,1 %3,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1019,1 %3,0
80 bis unter 85 Jahre000–7,5
85 bis unter 90 Jahre20218 %5,3
90 bis unter 95 Jahre000–4,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.204 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (51 % und 30 %)

  • Innere Medizin51 %1.117
  • Pädiatrie30 %669
  • Gastroenterologie11 %232
  • Chirurgie4,8 %105
  • Kinderkardiologie1,2 %26
  • Übrige 14 Abteilungen2,5 %55
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %9
  • Geriatrie0,32 %7
  • Nephrologie0,32 %7
  • Rheumatologie0,32 %7
  • Neurologie0,27 %6
  • Kardiologie0,18 %4
  • Intensivmedizin0,14 %3
  • Kinderchirurgie0,14 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,14 %3
  • Neonatologie0,091 %2
  • Dermatologie0,045 %1
  • Gefäßchirurgie0,045 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,045 %1
  • Strahlenheilkunde0,045 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Colipase-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:K90.3309108
Kombinierter Lipase-Kolipase-Mangel des Pankreas
PrimärschlüsselPrimär†:K90.3309111
Pankreatische Fettabsorptionsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:K90.3
Pankreatischer Triglyceridlipase-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:K90.3309031
Pankreatogene Steatorrhoe
PrimärschlüsselPrimär†:K90.3
Verminderte Lipasefunktion
PrimärschlüsselPrimär†:K90.3

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

309108
Colipase-Mangelhistorisch
309111
Kombinierter Lipase-Colipase-Mangel des Pankreashistorisch
309031
Triglycerid-Lipase-Mangel, pankreatischer

Änderungen

2010Bestand
Pankreatogene Steatorrhoe

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte