K80.51 Gallengangsstein ohne Cholangitis oder Cholezystitis: Mit Gallenwegsobstruktion

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASonstige gastrointestinale Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · zuletzt 10.08.2023 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

SchlichtungKodierung Hauptdiagnose bei Wiederaufnahme zur Cholezystektomie nach ERCP bei Cholangitis oder Cholezystitis mit Gallenwegsobstruktion10.08.2023
gilt für Aufnahmen ab 01.10.2023 · auch für Rechnungen, die am 10.08.2023 in MD-Prüfung warengilt über K80.-

Bei erneuter Aufnahme zur Cholezystektomie nach vorheriger ERCP-Steinentfernung richtet sich die Hauptdiagnose nach dem aktuellen Befund aus K80.-. Nicht mehr bestehende Obstruktion oder Entzündung wird nicht kodiert; Regeln zur Fallzusammenführung bleiben unberührt. Bezug: DKR D005.

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gilt für Aufnahmen ab 01.09.2020 · auch für Rechnungen, die am 21.07.2020 in MD-Prüfung waren

Ist bei Vorliegen einer extrahepatischen Cholestase durch ein präpapilläres Konkrement, welche durch Papillotomie behandelt wurde, neben dem ICD-Kode K80.51 Gallengangsstein ohne Cholangitis oder Cholezystitis, mit Gallenwegsobstruktion zusätzlich der ICD-Kode K71.0 Toxische Leberkrankheit mit Cholestase anzugeben?

seit Jahrgang 2022

Entscheidung des Schlichtungsausschusses zu der KDE 454, veröffentlicht am 21.07.2020

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext K80.51 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

30.851 Fälle · 60 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 66 % Chirurgie’23

Die Statistik weist K80.51 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu K80.5 mit allen Subkodes.

Rang 93 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,18 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5320,016 %2,8
1 bis unter 5 Jahre2110,006 %10,0
5 bis unter 10 Jahre165110,052 %5,3
10 bis unter 15 Jahre247170,078 %5,5
15 bis unter 18 Jahre4413310,14 %6,0
18 bis unter 20 Jahre8221610,27 %5,2
20 bis unter 25 Jahre4241223021,4 %4,9
25 bis unter 30 Jahre6661585082,2 %4,9
30 bis unter 35 Jahre8702286422,8 %4,7
35 bis unter 40 Jahre1.0303197113,3 %4,7
40 bis unter 45 Jahre1.0834016823,5 %4,9
45 bis unter 50 Jahre1.1084636453,6 %4,6
50 bis unter 55 Jahre1.5566648925,0 %4,8
55 bis unter 60 Jahre1.9898891.1006,4 %4,7
60 bis unter 65 Jahre2.3841.0861.2987,7 %4,7
65 bis unter 70 Jahre2.7881.2331.5559,0 %4,7
70 bis unter 75 Jahre3.5321.5581.97411 %4,4
75 bis unter 80 Jahre3.4531.5141.93911 %4,6
80 bis unter 85 Jahre4.6791.8982.78115 %4,7
85 bis unter 90 Jahre3.6291.2352.39412 %4,7
90 bis unter 95 Jahre1.2333768574,0 %4,9
ab 95 Jahren254671870,82 %4,5

Behandelnde Fachabteilung

226.486 Fälle

Überwiegend Chirurgie (66 %)

  • Chirurgie66 %148.836
  • Innere Medizin25 %55.992
  • Gastroenterologie7,3 %16.531
  • Sonstige Fachabteilung0,90 %2.046
  • Geriatrie0,35 %786
  • Übrige 25 Abteilungen1,0 %2.295
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,23 %528
  • Kardiologie0,22 %490
  • Intensivmedizin0,14 %313
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,099 %225
  • Kinderchirurgie0,090 %204
  • Nephrologie0,038 %86
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,035 %80
  • Pneumologie0,028 %64
  • Urologie0,028 %64
  • Neurologie0,025 %56
  • Unfallchirurgie0,018 %40
  • Endokrinologie0,014 %31
  • Gefäßchirurgie0,012 %27
  • Orthopädie0,010 %22
  • Herzchirurgie0,008 %17
  • Geburtshilfe0,005 %11
  • Neurochirurgie0,005 %11
  • Rheumatologie0,004 %10
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,002 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %3
  • Dermatologie0,001 %2
  • Kinderkardiologie0,001 %2
  • Strahlenheilkunde0,001 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,000 %1
  • Neonatologie0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Choledocholithiasis mit Gallenwegsobstruktion
Primärschlüssel
Eingeklemmter Gallenstein im Ductus choledochus mit Gallenwegsobstruktion
Primärschlüssel
Eingeklemmter Gallenstein im Ductus hepaticus mit Gallenwegsobstruktion
Primärschlüssel
Eingeklemmter Gallenstein im Gallengang mit Gallenwegsobstruktion
Primärschlüssel
Gallengangsobstruktion mit Stein
Primärschlüssel
Gallengangsverschluss mit Stein
Primärschlüssel
Intrahepatische Cholelithiasis mit Gallenwegsobstruktion
Primärschlüssel
Rezidivierende Leberkolik mit Gallenwegsobstruktion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Gallengangsstein ohne Cholangitis oder Cholezystitis: Mit Gallenwegsobstruktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte