K74.5 Biliäre Zirrhose, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSALeberzirrhose / Leberversagen / akute Hepatitis mit Koma / akute Lebererkrankung / Budd-Chiari-Syndrom — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 5Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 5 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

BfArM-FAQLeberzirrhose17.12.2018
seit Jahrgang 2019gilt über K74.-

Ist eine zusätzliche Schlüsselnummer aus K74.7-! Klinische Stadien der Leberzirrhose in ihrer Verwendung auf die im Hinweistext von K74.- Fibrose und Zirrhose der Leber angegebenen Kodes beschränkt?

seit ICD-10-GM 2019

Nein, ein Kode aus K74.7-! kann auch bei Vorliegen einer anderenorts klassifizierten Leberzirrhose verwendet werden, wenn das Stadium der Leberzirrhose zusätzlich angegeben werden soll. Die Kodes aus K74.7-! sind in ihrer Verwendung nicht auf die im Hinweistext von K74.- angegebenen Kodes beschränkt. Es kann beispielsweise auch bei einer alkoholischen Leberzirrhose (K70.3) ein Kode aus K74.7-! zusätzlich angegeben werden.

gilt über K74.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über K74.-FoKA: Konsens

Wie wird eine Ösophagusvarizenblutung bei alkoholtoxischer Leberzirrhose verschlüsselt?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

175 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 66 % Innere Medizin’23

Rang 3458 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5412,9 %13,2
1 bis unter 5 Jahre10375,7 %6,2
5 bis unter 10 Jahre4222,3 %4,5
10 bis unter 15 Jahre3121,7 %1,7
15 bis unter 18 Jahre8444,6 %5,5
18 bis unter 20 Jahre4222,3 %14,8
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1010,57 %11,0
30 bis unter 35 Jahre1100,57 %4,0
35 bis unter 40 Jahre6153,4 %10,0
40 bis unter 45 Jahre5232,9 %7,0
45 bis unter 50 Jahre6243,4 %7,2
50 bis unter 55 Jahre6153,4 %6,8
55 bis unter 60 Jahre13677,4 %6,5
60 bis unter 65 Jahre1881010 %8,6
65 bis unter 70 Jahre1991011 %9,8
70 bis unter 75 Jahre1951411 %10,6
75 bis unter 80 Jahre10465,7 %12,4
80 bis unter 85 Jahre1941511 %11,1
85 bis unter 90 Jahre132117,4 %8,6
90 bis unter 95 Jahre4312,3 %11,0
ab 95 Jahren1100,57 %1,0

Behandelnde Fachabteilung

23.069 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (66 %)

  • Innere Medizin66 %15.299
  • Gastroenterologie26 %5.940
  • Chirurgie1,8 %424
  • Geriatrie1,1 %263
  • Pädiatrie0,94 %216
  • Übrige 23 Abteilungen4,0 %927
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,72 %165
  • Sonstige Fachabteilung0,71 %164
  • Kardiologie0,62 %143
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,60 %138
  • Nephrologie0,34 %78
  • Neurologie0,31 %71
  • Pneumologie0,20 %45
  • Strahlenheilkunde0,16 %36
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %25
  • Endokrinologie0,043 %10
  • Rheumatologie0,039 %9
  • Unfallchirurgie0,030 %7
  • Herzchirurgie0,026 %6
  • Urologie0,026 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,022 %5
  • Orthopädie0,022 %5
  • Gefäßchirurgie0,013 %3
  • Thoraxchirurgie0,013 %3
  • Dermatologie0,009 %2
  • Kinderkardiologie0,009 %2
  • Plastische Chirurgie0,009 %2
  • Neurochirurgie0,004 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K74.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Biliäre Zirrhose
Primärschlüssel
Biliäre Zirrhose, Stadium Child-Pugh A
Primär + Zusatz
Biliäre Zirrhose, Stadium Child-Pugh B
Primär + Zusatz
Biliäre Zirrhose, Stadium Child-Pugh C
Primär + Zusatz
Byler-Syndrom
Primärschlüssel
Hanot-Rössle-Syndrom
Primärschlüssel
Progressive familiäre intrahepatische Cholestase
172Primärschlüssel
Progressive familiäre intrahepatische Cholestase Typ 1
79306Primärschlüssel
Progressive familiäre intrahepatische Cholestase Typ 2
79304Primärschlüssel
Progressive familiäre intrahepatische Cholestase Typ 3
79305Primärschlüssel
Progressive familiäre intrahepatische Cholestase Typ 4
480483Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)5

172
Cholestase, familiäre intrahepatische progressivePFIC
79306
Cholestase, intrahepatische progressive, familiäre, Typ 1Subtyp
79304
Cholestase, intrahepatische progressive, familiäre, Typ 2Subtyp
79305
Cholestase, intrahepatische progressive, familiäre, Typ 3Subtyp
480483
Cholestase, intrahepatische progressive, familiäre, Typ 4SubtypPFIC4 · TJP2-Mangel

Änderungen

2010Bestand
Biliäre Zirrhose, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte