K70.3 Alkoholische Leberzirrhose

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSALeberversagen, akute Lebererkrankung, Hepatische Enzephalopathien Grad 1 und 2, Chronische Virushepatitis (außer C) mit Dauermedikation, Chronische Virushepatitis C ohne Dauermedikation, Leberzirrhose, Echinokokkosen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Alkoholische Zirrhose o.n.A.

Kodierhinweis:

Soll das Stadium einer Leberzirrhose angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer aus K74.7- zu benutzen.

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über K70.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Ein Patient wird zur Kontrolle bei Zustand nach Banding der Ösophagusvarizen vor sechs Wochen bei bekannter äthyltoxischer Leberzirrhose aufgenommen. Gastroskopisch zeigt sich keine Blutung, nur minimale Restvarizen. Es wird keine Indikation zu einem erneuten Banding mehr gesehen. Was ist die Hauptdiagnose: Z09.

Wie wird eine Ösophagusvarizenblutung bei alkoholtoxischer Leberzirrhose verschlüsselt?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

32.850 Fälle · 71 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 70 % Innere Medizin’24

Rang 85 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,18 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 61 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre4220,012 %8,5
25 bis unter 30 Jahre7952270,24 %8,0
30 bis unter 35 Jahre3652611041,1 %10,1
35 bis unter 40 Jahre1.0987223763,3 %10,1
40 bis unter 45 Jahre1.8981.2646345,8 %10,3
45 bis unter 50 Jahre2.5291.7867437,7 %10,0
50 bis unter 55 Jahre3.4682.49197711 %9,8
55 bis unter 60 Jahre5.4593.8411.61817 %10,1
60 bis unter 65 Jahre6.4164.5751.84120 %10,0
65 bis unter 70 Jahre5.1983.7471.45116 %9,8
70 bis unter 75 Jahre3.3962.44495210 %9,9
75 bis unter 80 Jahre1.6471.2304175,0 %10,2
80 bis unter 85 Jahre9096362732,8 %9,9
85 bis unter 90 Jahre343254891,0 %9,6
90 bis unter 95 Jahre4029110,12 %8,9
ab 95 Jahren1100,003 %10,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

38.006 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (70 %)

  • Innere Medizin70 %26.771
  • Gastroenterologie24 %8.970
  • Intensivmedizin1,5 %569
  • Chirurgie1,1 %425
  • Sonstige Fachabteilung0,76 %288
  • Übrige 21 Abteilungen2,6 %983
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,71 %271
  • Geriatrie0,52 %196
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,39 %149
  • Nephrologie0,25 %96
  • Neurologie0,24 %92
  • Pneumologie0,14 %52
  • Strahlenheilkunde0,082 %31
  • Endokrinologie0,066 %25
  • Unfallchirurgie0,042 %16
  • Rheumatologie0,032 %12
  • Orthopädie0,021 %8
  • Urologie0,018 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %6
  • Thoraxchirurgie0,013 %5
  • Dermatologie0,011 %4
  • Gefäßchirurgie0,011 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %4
  • Nuklearmedizin0,005 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K70.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis18

Äthyltoxische Cirrhosis hepatis
Primärschlüssel
Alkoholbedingte Leberzirrhose
Primärschlüssel
Alkoholische Fettleberzirrhose
Primärschlüssel
Alkoholische Laënnec-Leberzirrhose
Primärschlüssel
Alkoholische Leberzirrhose
Primärschlüssel
Alkoholische Zirrhose
Primärschlüssel
Alkoholtoxische Leberzirrhose
Primärschlüssel
Laënnec-Zirrhose
Primärschlüssel
Makronoduläre alkoholische Zirrhose
Primärschlüssel
Mikronoduläre alkoholische Zirrhose
Primärschlüssel
Morbus Laënnec
Primärschlüssel
Nutritive alkoholische Zirrhose
Primärschlüssel
Portale alkoholische Zirrhose
Primärschlüssel
Postnekrotische alkoholische Zirrhose
Primärschlüssel
Alkoholische Leberzirrhose mit Magenvarizen
Kreuz / Stern
Alkoholische Leberzirrhose mit Ösophagusvarizen
Kreuz / Stern
▸ noch 2 Einträge
Alkoholische Leberzirrhose mit Magenvarizenblutung
Kreuz / Stern
Alkoholische Leberzirrhose mit Ösophagusvarizenblutung
Kreuz / Stern

Änderungen

2010Bestand
Alkoholische Leberzirrhose

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte