K31.8- Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Magens und des Duodenums

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAErkrankungen des Anus, Rektums / Störungen, Symptome an Magen und/ oder Darm (exkl. Obstruktion, Ulkus und Blutung) / Angiodysplasien ohne Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Achlorhydrie

Gastroptose

Sanduhrförmige Magenkontraktion

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über K31.-

Einige formale Vereinbarungen der ICD-10-GM sind für die Kodierung und für die Interpretation verschlüsselter Daten wichtig. Die hier dargestellten formalen Vereinbarungen orientieren sich an den entsprechenden Abschnitten des Regelwerks für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes3

K31.81 Angiodysplasie des Magens und des Duodenums ohne Angabe einer BlutungMorbi-RSA⚖ 1
K31.82 Angiodysplasie des Magens und des Duodenums mit BlutungMorbi-RSA⚖ 1
K31.88 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Magens und des DuodenumsMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

12.614 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 65 % Innere Medizin’22

Rang 269 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,073 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr151050,12 %9,7
1 bis unter 5 Jahre191270,15 %7,6
5 bis unter 10 Jahre151140,12 %5,0
10 bis unter 15 Jahre2615110,21 %3,8
15 bis unter 18 Jahre419320,33 %5,2
18 bis unter 20 Jahre289190,22 %5,8
20 bis unter 25 Jahre12239830,97 %4,4
25 bis unter 30 Jahre12442820,98 %4,2
30 bis unter 35 Jahre169691001,3 %3,8
35 bis unter 40 Jahre176721041,4 %4,6
40 bis unter 45 Jahre198831151,6 %3,9
45 bis unter 50 Jahre2441141301,9 %5,8
50 bis unter 55 Jahre3611552062,9 %5,1
55 bis unter 60 Jahre6253282975,0 %5,4
60 bis unter 65 Jahre9535054487,6 %5,3
65 bis unter 70 Jahre1.28966162810 %5,9
70 bis unter 75 Jahre1.60381878513 %5,9
75 bis unter 80 Jahre1.85995090915 %6,7
80 bis unter 85 Jahre2.5501.2591.29120 %6,5
85 bis unter 90 Jahre1.66178687513 %6,8
90 bis unter 95 Jahre4651992663,7 %6,1
ab 95 Jahren7124470,56 %6,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,8 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 6,8 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

19.443 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (65 %)

  • Innere Medizin65 %12.725
  • Gastroenterologie20 %3.861
  • Chirurgie9,9 %1.922
  • Kardiologie0,89 %174
  • Pädiatrie0,89 %173
  • Übrige 26 Abteilungen3,0 %588
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,70 %137
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,55 %107
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %66
  • Intensivmedizin0,31 %60
  • Nephrologie0,28 %54
  • Kinderchirurgie0,18 %35
  • Pneumologie0,17 %33
  • Herzchirurgie0,072 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,067 %13
  • Endokrinologie0,057 %11
  • Neurologie0,041 %8
  • Rheumatologie0,041 %8
  • Urologie0,036 %7
  • Gefäßchirurgie0,031 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,031 %6
  • Unfallchirurgie0,026 %5
  • Dermatologie0,015 %3
  • Orthopädie0,015 %3
  • Augenheilkunde0,010 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %2
  • Strahlenheilkunde0,010 %2
  • Thoraxchirurgie0,010 %2
  • Kinderkardiologie0,005 %1
  • Neonatologie0,005 %1
  • Neurochirurgie0,005 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Magens und des Duodenums

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte