K31.88 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Magens und des Duodenums

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAErkrankungen des Anus, Rektums / Störungen, Symptome an Magen und/ oder Darm (exkl. Obstruktion, Ulkus und Blutung) / Angiodysplasien ohne Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über K31.-

Einige formale Vereinbarungen der ICD-10-GM sind für die Kodierung und für die Interpretation verschlüsselter Daten wichtig. Die hier dargestellten formalen Vereinbarungen orientieren sich an den entsprechenden Abschnitten des Regelwerks für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

12.614 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 65 % Innere Medizin’22

Die Statistik weist K31.88 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu K31.8 mit allen Subkodes.

Rang 269 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,073 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr151050,12 %9,7
1 bis unter 5 Jahre191270,15 %7,6
5 bis unter 10 Jahre151140,12 %5,0
10 bis unter 15 Jahre2615110,21 %3,8
15 bis unter 18 Jahre419320,33 %5,2
18 bis unter 20 Jahre289190,22 %5,8
20 bis unter 25 Jahre12239830,97 %4,4
25 bis unter 30 Jahre12442820,98 %4,2
30 bis unter 35 Jahre169691001,3 %3,8
35 bis unter 40 Jahre176721041,4 %4,6
40 bis unter 45 Jahre198831151,6 %3,9
45 bis unter 50 Jahre2441141301,9 %5,8
50 bis unter 55 Jahre3611552062,9 %5,1
55 bis unter 60 Jahre6253282975,0 %5,4
60 bis unter 65 Jahre9535054487,6 %5,3
65 bis unter 70 Jahre1.28966162810 %5,9
70 bis unter 75 Jahre1.60381878513 %5,9
75 bis unter 80 Jahre1.85995090915 %6,7
80 bis unter 85 Jahre2.5501.2591.29120 %6,5
85 bis unter 90 Jahre1.66178687513 %6,8
90 bis unter 95 Jahre4651992663,7 %6,1
ab 95 Jahren7124470,56 %6,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,8 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 6,8 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

19.443 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (65 %)

  • Innere Medizin65 %12.725
  • Gastroenterologie20 %3.861
  • Chirurgie9,9 %1.922
  • Kardiologie0,89 %174
  • Pädiatrie0,89 %173
  • Übrige 26 Abteilungen3,0 %588
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,70 %137
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,55 %107
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %66
  • Intensivmedizin0,31 %60
  • Nephrologie0,28 %54
  • Kinderchirurgie0,18 %35
  • Pneumologie0,17 %33
  • Herzchirurgie0,072 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,067 %13
  • Endokrinologie0,057 %11
  • Neurologie0,041 %8
  • Rheumatologie0,041 %8
  • Urologie0,036 %7
  • Gefäßchirurgie0,031 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,031 %6
  • Unfallchirurgie0,026 %5
  • Dermatologie0,015 %3
  • Orthopädie0,015 %3
  • Augenheilkunde0,010 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %2
  • Strahlenheilkunde0,010 %2
  • Thoraxchirurgie0,010 %2
  • Kinderkardiologie0,005 %1
  • Neonatologie0,005 %1
  • Neurochirurgie0,005 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis98

Absolute Achlorhydrie
Primärschlüssel
Achlorhydrie
Primärschlüssel
Achlorhydrische Diarrhoe
Primärschlüssel
Achylia
Primärschlüssel
Achylia gastrica
Primärschlüssel
Achylia gastrica refractoria
Primärschlüssel
Achylie
Primärschlüssel
Anazidität
Primärschlüssel
Anazidität des Magens
Primärschlüssel
Angelhakenmagen
Primärschlüssel
Apepsia gastrica
Primärschlüssel
Apepsie
Primärschlüssel
Deformität des Bulbus duodeni
Primärschlüssel
Descensus ventriculi
Primärschlüssel
Dilatatio ventriculi
Primärschlüssel
Dolichogastrie
Primärschlüssel
▸ noch 82 Einträge
Duodenalhyperämie
Primärschlüssel
Duodenalhypertrophie
Primärschlüssel
Erworbene Duodenaldeformität
Primärschlüssel
Erworbene Magendeformität
Primärschlüssel
Erworbene Megalogastrie
Primärschlüssel
Erworbene Pylorusdeformität
Primärschlüssel
Funktionelle Magenkrankheit
Primärschlüssel
Gastrektasie
Primärschlüssel
Gastrische Hyperazidität
Primärschlüssel
Gastrische Hypersekretion
Primärschlüssel
Gastrische Hypoazidität
Primärschlüssel
Gastrische Subazidität
Primärschlüssel
Gastrische Superazidität
Primärschlüssel
Gastrointestinale Hyperaktivität
Primärschlüssel
Gastrointestinale Hypomotilität
Primärschlüssel
Gastrolith
Primärschlüssel
Gastromalazie
Primärschlüssel
Gastroparese
Primärschlüssel
Gastroptose
Primärschlüssel
Gastrospasmus
Primärschlüssel
Gastrostenose
Primärschlüssel
Gastrosukkorrhoe
Primärschlüssel
Histaminrefraktäre Achylie
Primärschlüssel
Hyperazidität
Primärschlüssel
Hyperazidität des Magens
Primärschlüssel
Hyperchlorhydrie
Primärschlüssel
Hypoazidität
Primärschlüssel
Hypoazidität des Magens
Primärschlüssel
Hypochlorhydrie
Primärschlüssel
Hypochylie
Primärschlüssel
Idiopathische Gastroparese
558411Primärschlüssel
Intermittierende Gastrosukkorrhoe
Primärschlüssel
Kardiainsuffizienz
Primärschlüssel
Kontinuierliche Gastrosukkorrhoe
Primärschlüssel
Lageanomalie des Magens
Primärschlüssel
Magenandauung
Primärschlüssel
Magenatonie
Primärschlüssel
Magendegeneration
Primärschlüssel
Magendilatation
Primärschlüssel
Magendistension
Primärschlüssel
Magendysfunktion
Primärschlüssel
Magenektasie
Primärschlüssel
Magenerweichung
Primärschlüssel
Magenerweiterung
Primärschlüssel
Magenhyperämie
Primärschlüssel
Magenhyperaktivität
Primärschlüssel
Magenhypermobilität
Primärschlüssel
Magenhypertonie
Primärschlüssel
Magenhypertrophie
Primärschlüssel
Magenhypomotilität
Primärschlüssel
Mageninertia
Primärschlüssel
Magenirritabilität
Primärschlüssel
Magenischämie
Primärschlüssel
Magenkontraktur
Primärschlüssel
Magenmotorikstörung
Primärschlüssel
Magennekrose
Primärschlüssel
Magenobstruktion a.n.k.
Primärschlüssel
Magenparalyse
Primärschlüssel
Magenperforation ohne Ulkus
Primärschlüssel
Magenprolaps
Primärschlüssel
Magenptose
Primärschlüssel
Magenruptur
Primärschlüssel
Magensäuremangel
Primärschlüssel
Magenschleimhautprolaps
Primärschlüssel
Magensenkung
Primärschlüssel
Magensklerose
Primärschlüssel
Magenspasmus
Primärschlüssel
Magenstein
Primärschlüssel
Magenstenose
Primärschlüssel
Magenstriktur
Primärschlüssel
Magenübersäuerung
Primärschlüssel
Magenvolvulus durch Verlust des Ligamentum gastrocolicum
Primärschlüssel
Megalogastrie
Primärschlüssel
Neurogene Achlorhydrie
Primärschlüssel
Neurogener Gastrospasmus
Primärschlüssel
Nichttraumatische spontane Magenruptur
Primärschlüssel
Pylorusinsuffizienz
Primärschlüssel
Reflexgastrospasmus
Primärschlüssel
Ruptur des Duodenalstumpfes
Primärschlüssel
Sanduhrförmige Magenkontraktion
Primärschlüssel
Subazidität des Magens
Primärschlüssel
Superazidität
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

558411
Gastroparese, idiopathische

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Magens und des Duodenums

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte