K14.8 Sonstige Krankheiten der Zunge

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Verbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt, Nasenpolypen, Hörverlust, erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs, dentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Atrophie Zunge

Hypertrophie Zunge

Kerbung Zunge

Vergrößerung Zunge

Diagnosehäufigkeit

3.074 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 84 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 860 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,017 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 61 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2200,065 %3,0
1 bis unter 5 Jahre12840,39 %1,3
5 bis unter 10 Jahre2010100,65 %1,5
10 bis unter 15 Jahre8440,26 %2,4
15 bis unter 18 Jahre6330,20 %3,3
18 bis unter 20 Jahre8350,26 %1,9
20 bis unter 25 Jahre4020201,3 %1,8
25 bis unter 30 Jahre6431332,1 %2,1
30 bis unter 35 Jahre8038422,6 %1,9
35 bis unter 40 Jahre12659674,1 %2,2
40 bis unter 45 Jahre15573825,0 %1,9
45 bis unter 50 Jahre197931046,4 %1,7
50 bis unter 55 Jahre2631081558,6 %2,0
55 bis unter 60 Jahre42720122614 %1,9
60 bis unter 65 Jahre46021224815 %1,8
65 bis unter 70 Jahre43319823514 %2,0
70 bis unter 75 Jahre2961381589,6 %2,2
75 bis unter 80 Jahre213991146,9 %1,7
80 bis unter 85 Jahre15161904,9 %2,2
85 bis unter 90 Jahre8743442,8 %2,0
90 bis unter 95 Jahre213180,68 %2,1
ab 95 Jahren5050,16 %2,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

3.575 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (84 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde84 %2.998
  • Innere Medizin7,8 %280
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,8 %135
  • Pädiatrie0,90 %32
  • Intensivmedizin0,87 %31
  • Übrige 14 Abteilungen2,8 %99
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,70 %25
  • Gastroenterologie0,50 %18
  • Kardiologie0,48 %17
  • Dermatologie0,34 %12
  • Chirurgie0,14 %5
  • Pneumologie0,14 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %4
  • Kinderchirurgie0,084 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,084 %3
  • Nephrologie0,056 %2
  • Plastische Chirurgie0,056 %2
  • Geriatrie0,028 %1
  • Neurochirurgie0,028 %1
  • Strahlenheilkunde0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis22

Erworbene Makroglossie
Primärschlüssel
Erworbene Zungendeformität
Primärschlüssel
Gekerbte Zunge
Primärschlüssel
Glossoplegie
Primärschlüssel
Hämorrhagie der Zunge
Primärschlüssel
Hemiatrophie der Zunge
Primärschlüssel
Hypertrophie des Zungenfrenulums
Primärschlüssel
Infektion des Ductus thyreoglossus
Primärschlüssel
Lingualzyste
Primärschlüssel
Senile Zungenatrophie
Primärschlüssel
Zungenatrophie
Primärschlüssel
Zungenblutung
Primärschlüssel
Zungengrundhyperplasie
Primärschlüssel
Zungenhypertrophie
Primärschlüssel
Zungenkerbung
Primärschlüssel
Zungenlähmung
Primärschlüssel
▸ noch 6 Einträge
Zungennarbe
Primärschlüssel
Zungenparalyse
Primärschlüssel
Zungenspasmus
Primärschlüssel
Zungenverdickung
Primärschlüssel
Zungenvergrößerung
Primärschlüssel
Zungenzyste
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Krankheiten der Zunge

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte