K11.3 Speicheldrüsenabszess

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSA’26Erkrankungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer und der Speicheldrüsen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

816 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 77 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 1875 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr7340,86 %5,0
1 bis unter 5 Jahre211292,6 %3,9
5 bis unter 10 Jahre12661,5 %5,3
10 bis unter 15 Jahre9631,1 %5,8
15 bis unter 18 Jahre2110,25 %4,0
18 bis unter 20 Jahre4310,49 %10,5
20 bis unter 25 Jahre211472,6 %4,1
25 bis unter 30 Jahre12751,5 %4,4
30 bis unter 35 Jahre2412122,9 %4,6
35 bis unter 40 Jahre3319144,0 %4,7
40 bis unter 45 Jahre4123185,0 %6,3
45 bis unter 50 Jahre3322114,0 %7,5
50 bis unter 55 Jahre4824245,9 %6,0
55 bis unter 60 Jahre6533328,0 %5,5
60 bis unter 65 Jahre7841379,6 %6,0
65 bis unter 70 Jahre85434210 %7,7
70 bis unter 75 Jahre88484011 %7,4
75 bis unter 80 Jahre7429459,1 %6,6
80 bis unter 85 Jahre6942278,5 %6,7
85 bis unter 90 Jahre6628388,1 %7,4
90 bis unter 95 Jahre180182,2 %8,8
ab 95 Jahren6060,74 %9,2

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,5 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 7,7 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

8.933 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (77 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde77 %6.859
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie11 %992
  • Pädiatrie5,8 %520
  • Innere Medizin3,7 %331
  • Chirurgie0,35 %31
  • Übrige 22 Abteilungen2,2 %200
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,32 %29
  • Kardiologie0,29 %26
  • Geriatrie0,25 %22
  • Neurologie0,25 %22
  • Gastroenterologie0,24 %21
  • Intensivmedizin0,17 %15
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,078 %7
  • Plastische Chirurgie0,078 %7
  • Pneumologie0,078 %7
  • Nephrologie0,067 %6
  • Rheumatologie0,045 %4
  • Unfallchirurgie0,045 %4
  • Dermatologie0,034 %3
  • Neurochirurgie0,034 %3
  • Urologie0,034 %3
  • Augenheilkunde0,022 %2
  • Neonatologie0,022 %2
  • Strahlenheilkunde0,022 %2
  • Endokrinologie0,011 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %1
  • Orthopädie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Abszess der sublingualen Drüsen
Primärschlüssel
Abszess der submandibulären Drüsen
Primärschlüssel
Abszess des Speicheldrüsenganges
Primärschlüssel
Parotisabszess
Primärschlüssel
Speicheldrüsenabszess
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Speicheldrüsenabszess

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte