DRGSystemDeutschland

K08.1Zahnverlust durch Unfall, Extraktion oder lokalisierte parodontale Krankheit

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Erkrankungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer und der Speicheldrüsen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124
Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3120 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 67, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,44 %–
1 bis unter 5 Jahre4401,7 %1,1
5 bis unter 10 Jahre9633,9 %1,1
10 bis unter 15 Jahre5322,2 %4,5
15 bis unter 18 Jahre4401,7 %1,4
18 bis unter 20 Jahre000–2,0
20 bis unter 25 Jahre3211,3 %1,0
25 bis unter 30 Jahre7343,1 %1,6
30 bis unter 35 Jahre2200,87 %1,7
35 bis unter 40 Jahre4131,7 %2,0
40 bis unter 45 Jahre3211,3 %1,0
45 bis unter 50 Jahre5322,2 %1,4
50 bis unter 55 Jahre3301,3 %2,4
55 bis unter 60 Jahre23121110 %1,9
60 bis unter 65 Jahre191278,3 %2,1
65 bis unter 70 Jahre16977,0 %1,1
70 bis unter 75 Jahre23121110 %1,5
75 bis unter 80 Jahre28141412 %1,7
80 bis unter 85 Jahre37122516 %1,7
85 bis unter 90 Jahre30161413 %1,9
90 bis unter 95 Jahre3031,3 %4,0
ab 95 Jahren000–1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

5.214 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (92 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie92 %4.778
  • Pädiatrie3,0 %155
  • Plastische Chirurgie1,4 %74
  • Innere Medizin0,84 %44
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,73 %38
  • Übrige 20 Abteilungen2,4 %125
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,54 %28
  • Intensivmedizin0,46 %24
  • Kinderkardiologie0,42 %22
  • Chirurgie0,23 %12
  • Neurologie0,17 %9
  • Kardiologie0,12 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,077 %4
  • Pneumologie0,077 %4
  • Herzchirurgie0,038 %2
  • Nephrologie0,038 %2
  • Orthopädie0,038 %2
  • Unfallchirurgie0,038 %2
  • Dermatologie0,019 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,019 %1
  • Gastroenterologie0,019 %1
  • Geriatrie0,019 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,019 %1
  • Neurochirurgie0,019 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,019 %1
  • Urologie0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K08.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Erworbene Anodontie
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1
Fehlende Zähne durch Extraktion
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1
Fehlende Zähne durch Parodontose
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1
Fehlende Zähne durch Unfall
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1
Zahnlosigkeit durch Extraktion
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1
Zahnlosigkeit durch lokale Parodontose
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1
Zahnlosigkeit durch Unfall
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1
Zahnverlust durch Unfall
PrimärschlüsselPrimär†:K08.1

Änderungen

2010Bestand
Zahnverlust durch Unfall, Extraktion oder lokalisierte parodontale Krankheit

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte