I69.3 Folgen eines Hirninfarktes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAneurysma, Dissektion, Verschluss und Stenose präzerebraler Arterien / Fehlbildungen zerebraler und präzerebraler Gefäße (> 17 Jahre) / Transiente zerebrale Ischämien, Arteria-vertebralis-Syndrome mit Basilaris-Symptomatik/ Spätfolgen zerebrovaskulärer Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über I69.-

Folgezustände oder Spätfolgen einer Krankheit sind aktuelle Krankheitszustände, die durch eine frühere Krankheit hervorgerufen wurden.

gilt über I69.-

1. Akuter Schlaganfall

Stationäre Aufnahme wegen einer akuten ischämischen Herzkrankheit (Hauptdiagnose I24.9 Akute ischämische Herzkrankheit, nicht näher bezeichnet). Zusätzlich besteht eine fokale symptomatische Epilepsie entsprechend des ICD-Kodes G40.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

13 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 37 % Sonstige Fachabteilung’22

Rang 5966 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 80, der Frauen ab etwa 86 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1017,7 %15,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre1107,7 %11,0
70 bis unter 75 Jahre20215 %6,0
75 bis unter 80 Jahre22015 %24,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre63346 %17,5
90 bis unter 95 Jahre1017,7 %10,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

46 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Sonstige Fachabteilung, hat 37 %

  • Sonstige Fachabteilung37 %17
  • Innere Medizin26 %12
  • Chirurgie20 %9
  • Neurologie13 %6
  • Allgemeine Psychiatrie2,2 %1
  • Übrige 1 Abteilungen2,2 %1
▸ Übrige einzeln
  • Strahlenheilkunde2,2 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I69.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Gehirninfarktfolgen
Primärschlüssel
Hirninfarktfolgen
Primärschlüssel

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)4

B01AA
Vitamin-K-AntagonistenICD:D59.5I25.2-I25.20+14
B01AC
Thrombozytenaggregationshemmer, exkl. HeparinICD:I20.1I20.8I20.9+38
B01AE
Direkte Thrombin-InhibitorenICD:I25.2-I25.20I25.21+13
B01AF
Direkte Faktor-Xa-InhibitorenICD:I25.2-I25.20I25.21+13

Änderungen

2010Bestand
Folgen eines Hirninfarktes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte