DRGSystemDeutschland

I25.2-Alter Myokardinfarkt

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Angina pectoris / Z.n. altem Myokardinfarkt / Leichte und n.n.bez. Herzinsuffizienz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124
Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
DKR:0901f
  • 0901f Ischämische Herzkrankheit
Inklusive:

Abgeheilter Myokardinfarkt

Zustand nach Myokardinfarkt, der durch EKG oder andere spezielle Untersuchungen diagnostiziert wurde, aber gegenwärtig symptomlos ist

Subkodes4

I25.2029 Tage bis unter 4 Monate zurückliegendChronische15 – 124Morbi-RSA’25ATC:33’25
I25.214 Monate bis unter 1 Jahr zurückliegendChronische15 – 124Morbi-RSA’25ATC:33’25
I25.221 Jahr und länger zurückliegendChronische15 – 124Morbi-RSA’25ATC:33’25
I25.29Nicht näher bezeichnetChronische15 – 124Morbi-RSA’25ATC:33’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 5866 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000–73,5
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1017,7 %–
50 bis unter 55 Jahre1107,7 %21,7
55 bis unter 60 Jahre33023 %21,0
60 bis unter 65 Jahre000–19,0
65 bis unter 70 Jahre20215 %19,0
70 bis unter 75 Jahre21115 %11,5
75 bis unter 80 Jahre33023 %9,0
80 bis unter 85 Jahre1107,7 %8,4
85 bis unter 90 Jahre000–5,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

179.263 Fälle

Vor allem Kardiologie und Innere Medizin (46 % und 42 %)

  • Kardiologie46 %82.356
  • Innere Medizin42 %74.539
  • Herzchirurgie9,9 %17.684
  • Geriatrie0,63 %1.130
  • Intensivmedizin0,52 %933
  • Übrige 26 Abteilungen1,5 %2.621
▸ Übrige einzeln
  • Thoraxchirurgie0,52 %930
  • Pneumologie0,23 %415
  • Nephrologie0,14 %252
  • Chirurgie0,12 %211
  • Neurologie0,11 %191
  • Gefäßchirurgie0,082 %147
  • Sonstige Fachabteilung0,063 %113
  • Gastroenterologie0,049 %87
  • Endokrinologie0,040 %71
  • Kinderkardiologie0,026 %47
  • Urologie0,015 %27
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,013 %24
  • Orthopädie0,013 %23
  • Unfallchirurgie0,013 %23
  • Pädiatrie0,007 %13
  • Neurochirurgie0,006 %11
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %9
  • Plastische Chirurgie0,003 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %5
  • Dermatologie0,002 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,002 %4
  • Rheumatologie0,002 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,001 %1
  • Geburtshilfe0,001 %1
  • Kinderchirurgie0,001 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I25.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’2533

B01AA
Vitamin-K-AntagonistenICD:17’25
B01AB
HeparingruppeICD:40’25
B01AC
Thrombozytenaggregationshemmer, exkl. HeparinICD:47’25
B01AE
Direkte Thrombin-InhibitorenICD:16’25
B01AF
Direkte Faktor-Xa-InhibitorenICD:16’25
B01AX
Andere antithrombotische MittelICD:14’25
C07AA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektivICD:154’25
C07AB
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektivICD:146’25
C07AG
Alpha- und Beta-AdrenozeptorantagonistenICD:116’25
C07BA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv, und ThiazideICD:116’25
C07BB
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektiv, und ThiazideICD:116’25
C07CA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv, und andere DiuretikaICD:116’25
C07CB
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektiv, und andere DiuretikaICD:116’25
C07DA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv, Thiazide und andere DiuretikaICD:116’25
C07FB
Beta-Adrenozeptorantagonisten und CalciumkanalblockerICD:116’25
C07FX
Beta-Adrenozeptorantagonisten, andere KombinationenICD:116’25
▸ noch 17 Einträge
C09AA
ACE-Hemmer, reinICD:116’25
C09BA
ACE-Hemmer und DiuretikaICD:116’25
C09BB
ACE-Hemmer und CalciumkanalblockerICD:101’25
C09BX
ACE-Hemmer, andere KombinationenICD:101’25
C09CA
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), reinICD:116’25
C09DA
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) und DiuretikaICD:116’25
C09DB
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) und CalciumkanalblockerICD:116’25
C09DX
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), andere KombinationenICD:116’25
C09XA
Renin-InhibitorenICD:116’25
C10AA
HMG-CoA-ReduktasehemmerICD:34’25
C10AB
FibrateICD:34’25
C10AC
Gallensäure bindende MittelICD:35’25
C10AD
Nicotinsäure und DerivateICD:34’25
C10AX
Andere Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussenICD:34’25
C10BA
Kombinationen verschiedener Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussenICD:34’25
C10BE
Kombinationen von anderen Mitteln, die den Lipidstoffwechsel beeinflussenICD:34’25
C10BX
Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen in Kombination mit anderen MittelnICD:34’25

Änderungen

2010Bestand
Alter Myokardinfarkt

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte