I50.9 Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSALeichte und n.n.bez. Herzinsuffizienz, Z.n. altem Myokardinfarkt — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · 1 weitere Quelle · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Herz- oder Myokardinsuffizienz o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über I50.-

Steht eine Herzkrankheit in kausalem Zusammenhang zur Hypertonie, so ist ein Kode für die Herzkrankheit (z.B. aus I50.− Herzinsuffizienz oder I51.− Komplikationen einer Herzkrankheit und ungenau beschriebene Herzkrankheit) gefolgt von I11.− Hypertensive Herzkrankheit anzugeben.

gilt über I50.-

In Fällen, bei denen sowohl eine hypertensive Herzkrankheit (I11.–) als auch eine hypertensive Nierenkrankheit (I12.–) vorliegt, ist ein Kode für die Herzkrankheit (z.B. aus I50.– Herzinsuffizienz) und für die Nierenkrankheit (z.B. aus N18.

Verschlüsselung einer Stauungspneumonie in Verbindung mit Herzinsuffizienz

BSGBSG, Urteil vom 17.12.2013: 17.12.2013
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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

2.618 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 63 % Innere Medizin’24

Rang 957 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,015 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 84 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4829191,8 %6,6
1 bis unter 5 Jahre10370,38 %4,6
5 bis unter 10 Jahre2110,076 %6,0
10 bis unter 15 Jahre1100,038 %4,5
15 bis unter 18 Jahre1100,038 %4,3
18 bis unter 20 Jahre2110,076 %–
20 bis unter 25 Jahre1100,038 %5,3
25 bis unter 30 Jahre2020,076 %4,6
30 bis unter 35 Jahre3210,11 %5,8
35 bis unter 40 Jahre13670,50 %41,8
40 bis unter 45 Jahre13670,50 %9,8
45 bis unter 50 Jahre10370,38 %7,7
50 bis unter 55 Jahre151140,57 %8,3
55 bis unter 60 Jahre5938212,3 %9,7
60 bis unter 65 Jahre9154373,5 %12,2
65 bis unter 70 Jahre14276665,4 %10,5
70 bis unter 75 Jahre204107977,8 %9,7
75 bis unter 80 Jahre27715212511 %9,7
80 bis unter 85 Jahre57226031222 %9,8
85 bis unter 90 Jahre65725740025 %9,9
90 bis unter 95 Jahre37912525414 %8,2
ab 95 Jahren11629874,4 %7,1

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,1 Tagen (ab 95 Jahren) und ⌀ 12,2 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

468.551 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (63 %)

  • Innere Medizin63 %294.033
  • Kardiologie27 %127.211
  • Geriatrie4,7 %21.797
  • Pneumologie1,1 %5.139
  • Nephrologie0,94 %4.396
  • Übrige 27 Abteilungen3,4 %15.975
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,69 %3.221
  • Intensivmedizin0,62 %2.917
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %1.808
  • Herzchirurgie0,34 %1.608
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,33 %1.527
  • Chirurgie0,30 %1.419
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,19 %875
  • Neurologie0,13 %605
  • Kinderkardiologie0,066 %308
  • Gefäßchirurgie0,062 %291
  • Endokrinologie0,057 %268
  • Unfallchirurgie0,054 %253
  • Thoraxchirurgie0,040 %187
  • Urologie0,037 %175
  • Pädiatrie0,030 %140
  • Orthopädie0,028 %130
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,014 %66
  • Dermatologie0,010 %46
  • Rheumatologie0,010 %45
  • Neurochirurgie0,005 %25
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,004 %19
  • Plastische Chirurgie0,003 %16
  • Strahlenheilkunde0,003 %12
  • Neonatologie0,002 %8
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,000 %1
  • Augenheilkunde0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I50.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis58

Akute Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Akute Herzleistungsschwäche
Primärschlüssel
Akutes Herzversagen
Primärschlüssel
Altersbedingte Herzschwäche
Primärschlüssel
Altersherzinsuffizienz
Primärschlüssel
Arteriosklerotische Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Belastungsherzinsuffizienz
Primärschlüssel
Chronische Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Chronische Herzmuskelinsuffizienz
Primärschlüssel
Chronische kardiale Insuffizienz
Primärschlüssel
Chronische Myokardinsuffizienz
Primärschlüssel
Chronisches kardiovaskuläres Versagen
Primärschlüssel
Chronisches myokardiales Versagen
Primärschlüssel
Dekompensierte Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Dekompensierte Herzmuskelschwäche
Primärschlüssel
Dekompensierte Myokardinsuffizienz
Primärschlüssel
▸ noch 42 Einträge
Dekompensierter Herzmuskelschaden
Primärschlüssel
Herzasthenie
Primärschlüssel
Herzerschöpfung
Primärschlüssel
Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Herzkollaps
Primärschlüssel
Herz-Kreislauf-Insuffizienz
Primärschlüssel
Herz-Kreislauf-Versagen
Primärschlüssel
Herzkrise
Primärschlüssel
Herzleistungsschwäche
Primärschlüssel
Herzmuskelinsuffizienz
Primärschlüssel
Herzmuskelschwäche
Primärschlüssel
Herzmuskelschwäche im Alter
Primärschlüssel
Herzmuskelversagen
Primärschlüssel
Herzparalyse
Primärschlüssel
Herzschwäche
Primärschlüssel
Herzversagen
Primärschlüssel
High-Output-Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Insufficientia cordis
Primärschlüssel
Kardiale Asthenie
Primärschlüssel
Kardiale Erschöpfung
Primärschlüssel
Kardiale Insuffizienz
Primärschlüssel
Kardiale Schwäche
Primärschlüssel
Kardiales Versagen
Primärschlüssel
Kardiovaskuläre Asthenie
Primärschlüssel
Kardiovaskuläre Insuffizienz
Primärschlüssel
Kompensierte Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Muskuläre Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Myokardermüdung
Primärschlüssel
Myokarderschöpfung
Primärschlüssel
Myokardiale Asthenie
Primärschlüssel
Myokardiale Erschöpfung
Primärschlüssel
Myokardiale Insuffizienz
Primärschlüssel
Myokardiales Versagen
Primärschlüssel
Myokardinsuffizienz
Primärschlüssel
Myokardschwäche
Primärschlüssel
Plötzliches Herzversagen
Primärschlüssel
Rückwärts- und Vorwärtsversagen bei Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Senile Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Seniles Herzversagen
Primärschlüssel
Ventrikelinsuffizienz
Primärschlüssel
Ventrikuläres Versagen
Primärschlüssel
Chronische kardiorenale Insuffizienz
zurückgezogenPrimärschlüssel

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’2535

A10BK
Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT2)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+133’25
C01AA
DigitalisglykosideICD:I11.0-I11.00I11.01+39’25
C01AC
StrophanthusglykosideICD:I11.0-I11.00I11.01+39’25
C01AH
Homöopathische und anthroposophische Zubereitungen mit HerzglykosidenICD:I11.0-I11.00I11.01+50’25
C01AP
Andere pflanzliche Zubereitungen mit HerzglykosidenICD:I11.0-I11.00I11.01+36’25
C01CX
Andere KardiostimulanzienICD:I11.0-I11.00I11.01+39’25
C01EB
Andere HerzmittelICD:I11.0-I11.00I11.01+20’25
C03AA
Thiazide, reinICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03BA
Sulfonamide, reinICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03BX
Andere Low-ceiling-DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03CA
Sulfonamide, reinICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03DA
AldosteronantagonistenICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03EA
Low-ceiling-Diuretika und Kalium sparende MittelICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03EB
High-ceiling-Diuretika und Kalium sparende DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03EC
Aldosteronantagonisten und Low-ceiling-DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
C03ED
Aldosteronantagonisten und High-ceiling-DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+105’25
▸ noch 19 Einträge
C03XH
Andere homöopathische und anthroposophische DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+83’25
C03XP
Pflanzliche DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+83’25
C07AA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektivICD:E05.0E05.1E05.2+151’25
C07AB
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektivICD:G21.0G24.0G24.1+143’25
C07AG
Alpha- und Beta-AdrenozeptorantagonistenICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C07BA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv, und ThiazideICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C07BB
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektiv, und ThiazideICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C07CA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv, und andere DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C07CB
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektiv, und andere DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C07DA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv, Thiazide und andere DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C07FB
Beta-Adrenozeptorantagonisten und CalciumkanalblockerICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C07FX
Beta-Adrenozeptorantagonisten, andere KombinationenICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C09AA
ACE-Hemmer, reinICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C09BA
ACE-Hemmer und DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C09CA
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), reinICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C09DA
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) und DiuretikaICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C09DB
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) und CalciumkanalblockerICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C09DX
Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), andere KombinationenICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25
C09XA
Renin-InhibitorenICD:I10.0-I10.00I10.01+113’25

Änderungen

2010Bestand
Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte