DRGSystemDeutschland

I46.0Herzstillstand mit erfolgreicher Wiederbelebung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Herzstillstand / Paroxysmale ventrikuläre Tachykardie — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
SEG4-KDE:580
  • Nr. 580 Reanimation, Atemstillstand, Herz-Kreislaufstillstand
Kodierhinweis:

Soll das Vorliegen eines Herzstillstandes angegeben werden, der innerhalb von 24 Stunden vor Aufnahme in das Krankenhaus (präklinisch) aufgetreten ist und in unmittelbarem kausalen Zusammenhang mit der aktuellen stationären Behandlung steht, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer U69.13 zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 774 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,020 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr261790,73 %13,0
1 bis unter 5 Jahre131120,37 %12,8
5 bis unter 10 Jahre165110,45 %13,9
10 bis unter 15 Jahre7340,20 %13,6
15 bis unter 18 Jahre8350,23 %7,6
18 bis unter 20 Jahre131030,37 %8,0
20 bis unter 25 Jahre382991,1 %9,2
25 bis unter 30 Jahre4629171,3 %5,6
30 bis unter 35 Jahre5543121,6 %6,3
35 bis unter 40 Jahre6239231,8 %8,6
40 bis unter 45 Jahre7547282,1 %8,4
45 bis unter 50 Jahre11685313,3 %9,1
50 bis unter 55 Jahre172122504,9 %9,5
55 bis unter 60 Jahre241173686,8 %10,2
60 bis unter 65 Jahre35822713110 %7,5
65 bis unter 70 Jahre41125315812 %7,7
70 bis unter 75 Jahre43726816912 %8,7
75 bis unter 80 Jahre41223617612 %6,1
80 bis unter 85 Jahre51429921515 %6,2
85 bis unter 90 Jahre37821316511 %4,8
90 bis unter 95 Jahre11746713,3 %4,1
ab 95 Jahren2610160,73 %2,6

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,1 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 10,2 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.423 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (44 % und 28 %)

  • Innere Medizin44 %2.362
  • Kardiologie28 %1.519
  • Intensivmedizin19 %1.024
  • Pädiatrie1,5 %80
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %73
  • Übrige 23 Abteilungen6,7 %365
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie1,0 %55
  • Neurologie0,90 %49
  • Unfallchirurgie0,85 %46
  • Pneumologie0,81 %44
  • Chirurgie0,55 %30
  • Geriatrie0,52 %28
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,46 %25
  • Nephrologie0,44 %24
  • Herzchirurgie0,26 %14
  • Kinderkardiologie0,17 %9
  • Neurochirurgie0,13 %7
  • Orthopädie0,13 %7
  • Neonatologie0,11 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,074 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,055 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,055 %3
  • Urologie0,055 %3
  • Gefäßchirurgie0,037 %2
  • Strahlenheilkunde0,037 %2
  • Augenheilkunde0,018 %1
  • Rheumatologie0,018 %1
  • Thoraxchirurgie0,018 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I46.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Herzstillstand mit erfolgreicher Wiederbelebung
PrimärschlüsselPrimär†:I46.0

Änderungen

2010Bestand
Herzstillstand mit erfolgreicher Wiederbelebung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte