78-jährige Patientin kommt geplant zur Operation einer Aortenklappenstenose. Intraoperativ findet sich eine bikuspidale Aorten-klappe mit Stenose. Wie ist die Aortenklappenstenose in diesem Fall zu kodieren?
Die Regelung über Datensatzkorrekturen nach der Prüfverfahrensvereinbarung 2016 (juris: PrüfvVbg) ist im Fall der Korrektur der Hauptdiagnose teleologisch dahingehend zu reduzieren, dass im gerichtlichen Verfahren sich der Vergütungsanspruch unter voller materieller Prüfung nach der sich danach ergebenden Hauptdiagnose bestimmt, der Anspruch des Krankenhauses aber auf den Rechnungsbetrag beschränkt ist, der sich aus der ursprünglich erfolgten Kodierung oder in zulässiger Weise erfolgten Nachkodierung ergibt.
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Liegen bei Aufnahme eines Versicherten in ein Krankenhaus bei diesem mehrere Leiden objektiv vor, die stationär behandlungsbedürftig sind, sind diese für die Festlegung der Hauptdiagnose nach dem Grad ihres Ressourcenverbrauchs zu gewichten, unabhängig von der Erkennbarkeit sämtlicher stationär behandlungsbedürftiger Leiden im Zeitpunkt der Aufnahme.
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1. Bei einer angeborenen bikuspidalen Aortenklappe, die eine funktionelle Störung verursacht, ist der ICD-10-GM-Kode Q23.1 einschlägig, unabhängig davon, welcher Art die Störung ist und wann sie auftritt. 2. Entscheidungen des Schlichtungsausschusses auf Bundesebene zur Klärung strittiger Kodier- und Abrechnungsfragen gelten nicht für Krankenhausrechnungen, bei denen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Entscheidung die Prüfung durch den Medizinischen Dienst bereits abgeschlossen war, auch wenn die Krankenhausrechnungen danach streitig blieben und Gegenstand eines anhängigen Rechtsstreits si …
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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
49.590 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 43 % Kardiologie’24
Rang 50 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,28 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 81 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | 17,5 |
| 1 bis unter 5 Jahre | 2 | 1 | 1 | 0,004 % | 6,7 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 1 | 1 | 0 | 0,002 % | 6,0 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 6 | 3 | 3 | 0,012 % | 2,3 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 4 | 3 | 1 | 0,008 % | 4,0 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 5 | 3 | 2 | 0,010 % | – |
| 20 bis unter 25 Jahre | 9 | 7 | 2 | 0,018 % | 10,8 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 12 | 10 | 2 | 0,024 % | 17,6 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 33 | 19 | 14 | 0,067 % | 10,3 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 61 | 48 | 13 | 0,12 % | 8,2 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 92 | 55 | 37 | 0,19 % | 9,1 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 214 | 143 | 71 | 0,43 % | 9,6 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 488 | 332 | 156 | 0,98 % | 10,3 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 1.438 | 1.022 | 416 | 2,9 % | 10,3 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 2.602 | 1.752 | 850 | 5,2 % | 10,2 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 3.853 | 2.555 | 1.298 | 7,8 % | 10,4 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 6.506 | 4.067 | 2.439 | 13 % | 9,9 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 7.985 | 4.735 | 3.250 | 16 % | 8,8 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 12.724 | 6.793 | 5.931 | 26 % | 9,0 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 10.690 | 5.073 | 5.617 | 22 % | 9,1 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 2.555 | 1.111 | 1.444 | 5,2 % | 9,4 |
| ab 95 Jahren | 310 | 100 | 210 | 0,63 % | 8,2 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Vor allem Kardiologie und Innere Medizin (43 % und 27 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I35.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte